Sonntag, 6. November 2011

Tag 10: "Wake me up in San Francisco...or so!"

"I take you back to 1969, let's hit the city of freedom like old times...usw.", ihr wisst ja ;).
Nur dieser Eintrag handelt nicht von Stories über irgendwelche Hippies und wie sie zur o.g. Zeit diese Perle von Stadt verunreinigten, nein, es geht einzig und allein um zwei adlige Thronfolger, die gerade erst anfangen die Schönheit dieser Metropole für sich zu entdecken und erforschen. Kein Tag wieder jeder andere also. Btw, wir sind dort gar nicht aufgewacht, nicht am ersten Tag, HAHAHAHAAA, we just kid you :D.


Voller Freude, dass wir noch am Leben waren, ging das Aufstehen um einiges leichter, als in den vergangenen Wochen. In Zeitlupe sprangen wir durch die Luft wie zwei Kaninchen der Revitalation in einer Umgebung voll Sonne, Bluetenstaub, Nahrungsergaenzungsmitteln und Schmetterlingen.
Eigentlich hielt uns nichts mehr in dem Motel der Hoelle, also galt es nur noch dem Inder "Good bye" zu sagen (was wir nicht alles fuer diese Migranten tun?!) und ab en route!


Unser Plan war es, da wir nicht soviel von der Kueste gesehen hatten, nochmals auf den California Highway one zurueckzukehren, wir wussten nur nicht wo, denn wir bewegten uns mittlerweile laendlich und nicht mehr unmittelnah zu der Kueste, wie am gestrigen Abend. Ich als der Fahrer, hielt es fuer klug, eine Ausfahrt zu nehmen, wenn wir etwa 80 Meilen von SanFran entfernt sein sollten. Da der fruehe Vogel aber bekanntlich im Glashaus sitzt, wurde dieser Plan uns zum Verhaengnis.
Gedacht, getan, etwas 90 Meilen vor der Stadt der Franziskaner nahm ich spontan die beste Ausfahrt. Roman, der schlief (auch Zuchtrussen brauchen etwas Ruhe, nur brauchen sie diese zu den falschen Tageszeiten) wurde von dem Bremsen abrupt geweckt und ueberraschte mich sofort mit einem beruhigenten, zuversichtlichen, wie immer in meine Fahrkuenste vertrauenden „JUNGE, WAS MACHST DU?“ :D Hier fing der Stress so langsam an, denn ihr kennt es alle, wenn ihr einen Beifahrer habt, der nicht nur nichts zum Roadtrip beitraegt, keine Karten lesen kann, sondern auch noch den Fahrer stresst, wo es nur geht und ihn von guten Entscheidungen ablenkt. Wie ihr kennt das nicht? Stimmt, Roman ist der einzige Mensch der Welt, der so dreist-dumm ist :D

Ganz unrecht hatte er aber dann auch nicht, denn die Ausfahrt hielt nicht, was er versprach. Um irgendwie Auskunft ueber die beste Weiterfahrt zu bekommen, parkten wir Bossmaessig bei einem Garlic Store, der auch Kaffee zum Mitnehmen versprach, Kaffee to go klang gut, wir waren noch etwas muede und ausserdem, man soll ja die Ankunft ja nicht vor dem Abfahrt loben.
Eintretend in den Garlic Store, erwartete uns genau das, was wir von ihm erwareten. Eine Fette Frau in einem riesen Geschaeft voller Oliven, Pasten, Strohheinzelmaennchen, Chips und getrockneten Insekten, die gesagte 15 Minuten ihren noch fetteren Kunden irgendwelche Chips-Dippe testen liess, um uns in der selben Zeit absichtlich zu ignorieren. Nach ungeduldigem Warten mit "R U FCKN KIDDIN' ME?"-Gesichtausdruecken und leicht geragten Gemuettern (was hat das eigentlich mit dein und mein Mutter zu tun Roman??), erklaerte sie sich endlich bereit, zwei gestrandeten, notduerftigen Passanten mit hungrigen Maegen zu helfen und ja, WIR HABEN VERDAMMT NOCHMAL PRIORITAET! Ach ja und Kaffee gab es auch nicht, weil dieses fette Schwein es in den fuenf Monaten, seit denen der Kaffeeshop nicht mehr in Betrieb ist, nicht geschafft hat, dieses Schild abzuhaengen. Woher wissen wir, das es fuenf Monate sind? Wir haben nicht gefragt, aber wir wissen einfach, dass es so ist, schiere Logik, sonst nichts.
Mit dem Namen der Ausfahrt haarscharf tief in unser Gehirn eininpraegniert, konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen.

„Es konnte eigentlich nichts mehr Schief gehen“, wie oft habt ihr jetzt diese Hypertrese jetzt schon gehoert? Eigentlich wisst ihr Luder der Leideschaft genau was jetzt kommt...... wir haben die Ausfahrt verpasst :D Auch wenn er nicht unsere Schuld war, wuerdet ihr uns ja eh nicht glauben also lebt schoen weiter in dem Glauben, dass ihr dafuer nicht noch bestraft werdet -.-
Schon oft hatten wir betont, dass da, wo wir langfahren, immer awesome Sachen passieren, oder wir awesome Sachen passieren. Warum sollte es diesmal anders sein, hier bekommt ihr einen nadellosen Exemplar eines NASA Stuetzpunktes zu sehen.
Man kennt es ja aus Filmen, wenn zwei Knechte die ersten Wolkenkratzer der Skyline einer beruehmten Stadt zu sehen bekommen, waehrend sie geile Musik hoeren und gleichzeitig wie Whoo-Girls woohen. Das hier ist was voellig anderes, denn wie jeder weiss, sieht man in SanFran als erstes normale Behausungen.



Aber trotzdem, erst die Bay Bridge (von der Roman zuerst dachte, es waere die Golden Gate *facepalm*), dann Pier 39, Fishermans Warf usw.. San Francisco war genauso geil, wie wir dachten, nur wurde es ohne Karte langsam etwas kritisch, zur Orientierung hatten wir nur die Erinnerungen da bei unseren Köpfen aus San Fierro in GTA. Jap, die Karten aehneln sich wundermaessig.


Golden Gate passierten wir und es war wie in der Mission in San Andreas, wo man mit Caesar den Gastruck klaut und nach San Fierro bringen muss. Man sieht die Pfeiler vor lauter Nebel nicht und wenn sich der Nebel lichtet, sieht man die wundervolle Stadt in voller Pracht – Nur umgekehrt, denn wir fuhren aus der Stadt raus, aber das tut hier nichts zur Sache. Nun seht selbst.

 Der Geist der letzten Weihnacht.

Vom Vista Aussichtspoint machten wir einige der ca. 35 grandiosen Fotos, die euch in diesem Blogeintrag erwarten.


 Eins der besten Panorama Bilder von Welt

Eins der besten Panorame Bilder von Welt mit den beiden Prinzen

Wir konnten unseren Augen auch nicht glauben!
Seht ihr Magneto und seine mutierten Schergen,  da hinten im Nebel?

Der Rueckweg gestaltete sich nicht ganz so schwierig wie der Hinfahrt zur GGB, denn schon nach zwei mal Umdrehen und Schlangenlinien in irgendwelchen Baustellen fahren, fanden wir zurueck in die Stadt. Ez game. Doch was jetzt, weder hatten wir ein Hotel gebucht, noch wussten wir, wo ueberhaupt welche waren. Dank Marcs grandiosem Orientierungssinn (aus der dritten Person herraus geschrieben, hoert es sich so an, als haette nicht ich das gesagt) konnten wir binnen Sekunden das Travellodge Hotel (gleiche Kette wie in LA) im Herzen von Russian Hill wiederfinden. Als wir allerdings Auskunft vom Inder an der Rezeption (okay diesmal war es ein normaler Mensch) ueber den Preis pro Nacht erfuhren, machten wir die Moe Meme. Was ist die Moe Meme? Es ist die„Hier ist alles zu teuer“ oder die "der hässlichste Mensch der Welt" –Meme.

  Zur Erinnerung: Bild von dem haesslichsten Menschen der Welt.

In der Rezeption fanden wir gluecklicherweise einige Karten der Stadt, welche uns die Weiterfahrt zwar erleichterten, aber nicht leicht machten. Durch eine Empfehlung von unserem Hostel-Guy (Yeah, we have a hostel guy, a guy called romy :D ) wussten unsere einfach gestrickten Gehirne, wo es als naechstes hingehen sollte. "Adelaide Youth Hostel". Diese Institution, die kurzfristig gegen Bezahlung umherreisenden Passanten einen Platz zum Uebernachten anbot, vermittelte im Falle einer Vollausbuchung die Reisenden (a.k.a. die zwei huebschen Prinzen) an ein benachbartes Hotel. Unsere Chancen standen gut und wir machten uns die Uebernachtung von Dienstag bis Freitag und von Samstag bis Montag EINDEUTIG klar, das ist jetzt wichtig fuer einen spaeteren Eintrag. Das Hotel unserer Zielbestimmung war das "Dakota Hotel", in welchem unsere Betten laut der Rezeptionsangestellen, einer Inderin (wir glauben sie hat gelogen, weil alle Inder gewoehnlichweise luegen, es liegt in ihrer Natur, je nach dem aus welchem Kasten der Inder kommt, desto mehr lügt er) noch nicht fertig waren. Wir mussten uns noch zwei Stunden gedulden, fragt sich also, was man in zwei Stunden machen kann. Wir gingen wie folgt vor:

Als allererstes parkten wir unser Auto einen Block weiter in einem "Public Parking", welches uns ziemlich fuer 16 Bucks ueberteuert vorkam, man sagte uns aber versicherte, dass dies fuer SF noch guenstig sei. Beim Hin und zuruecklaufen wurde Marc schlagartig das winzige Ausmass der Menge an Orientierungssinn, die Romans Gehirn beherbergte, bewusst. Nicht wissend, wo und wie und ueberhaupt in welche Richtung es ging, erkannte ich, dass er weder einen Blick auf die Minikarte, die uns die Adelaide Bossin gab, geworfen hatte, noch ihr in irgendeiner Weise zugehoert hatte. Ich meine mich aber zu errinnern, dass er direkt daneben stand, als sie uns die Lage des Parkhauses erklaerte und wahrenddessen verstaendnisvoll mit dem Kopf nickte.
Zurueck vom Parking Lot im Dakota Hotel erwartete uns ein boese Ueberraschung. Das ist mal wieder typisch, wir muessen das Gepaeck selber tragen und auch noch in den ersten Stock! Wo soll das noch hinfuehren?! Eigentlich nur ueber eine Ecke in unser Megazimmer mit zwei Baedern und 2 grossen Raeumen. Erst kurz nach dem Eintreten erkannten wir, dass es ein Zehn-Bett-Zimmer ist. Fol, aber besser als nichts. Was total auffiel, war, dass es in diesem Viertel, das nur so von Hostels befallen war, von Deutschen nur wimmelte, man konnte also schlecht waghalsige Äußerungen von sich geben und kichern, ohne verstanden zu werden. Wir hatten in unserem Zimmer also die Auswahl zwischen vier Englaendern, die in einem kaum verstaendlichen Dialekt redeten und Artgenossen, welche bestes Hochdeutsch redeten. "Challenge accepted", verpisst euch ihr sauerkrautessenden Pantoffelnazis!
Nach kurzem Smalltalk noch schnell scheissen gehn und somit das ganze Zimmer vollstinken, begann der erste Walk in die Strassen der wohl wundervollsten Metropole der ganzen Welt.

Findet den Fehler!

 Sie haben auch Bundesagentur für Arbeit dort, wuzz luzz?!

plutôt hôtel des génitales!

Marc seine Heimat.

Ein typischer Haus im Marc seine Heimat


Schnell wurde uns bewusst, dass die Sache, die es wohl am meisten in unserem Block gab, weder die Penner, noch die Tauben, noch die Penner, deren Verhalten stark an Tauben erinnerte (wenn du einem einen Brotkrummen hinwirfst, kommen sie alle!), noch die Tauben, die wie Penner von der Straße aßen, waren. Man kann sich die Geschaeftstruktur eines Blocks in etwa so vorstellen: Starbucks, Geschaeft, Subway, Geschaeft, um die Ecke geht es dann mit nem weiteren Starbucks von vorne los.

Wir nehmen an, Subway und Starbucks stecken unter einer Decke, zusammen bilden sie Starways, wenn der Nacht kommt, nehmen wir jedenfalls an, wartet, wir gehen noch weiter, George Lucas, er war der CEO von Starways, hatte dann aber doch mehr Lust, Filme zu drehen, da er da bei Akademie für Filmeschneiderei sich Abitur klar gemacht hat. Irgendwann fing er an das Drehbuch aus geklauten Passagen aus anderen Filmen zusammenzuwürfeln und versetzte das ganze in ein Weltraumszenario, uns heute besser bekannt als Star Wars. Szenen, die im Film nicht gezeigt wurden, hatte man in die Director's Cut Edition reingepackt, hier wurden alle Getränke durch Starbucks Coffee und alle Essen durch Footlongs ersetzt (zb. die Szene mit Jabba the Hut in der Taverne). Ihr könnt diese Director's Cut Edition über folgenden Link für 6,3% Rabatt weniger ordnern. Die Edition hat außerdem noch eine Besondereheit, es gibts Inhalt für Untertitel von libanesische Taubstummensprache.

Link zur "Star Wars Director's Cut" Edition auf amazon.de

Klein, aber Fein, so koennte man SF's downtown in etwa bezeichnen. Man kann in 10-15 Minuten durchlaufen, aber trotzdem sind die Skycrapers architektonisch sowie linguistisch aeusserst imposant anzusehen. Gestaerkt von einem Footlong und verschiedenen Kaffeespezialitaeten eilten wir (spass, wir chillten zur jeder Zeit, HAHAHAA) zurueck zum Hotel und liessen uns von dem Parkhausknecht unser Auto ausparken, wie bossmaessig, Junge! Tips? Ganz sicher nicht! Lieber verbrennen wir diese Dollars! Wir sollten unser Auto am naechsten Tag um 1pm zurueckgeben, deshalb mussten wir den Dienstag voll ausnutzen.

Mit der ungefähren Wegbeschreibung der Inderin (Roman's Zitat bei der Fertigstellung dieses Eintrags: "Wow, mir fällt grad auf: so hart, wie wir Menschen manchmal nach ihrer Urkunft und ihrem Hersprung klassifizieren!) machten wir uns auf den Weg zum BestBuy. Da wir uns nicht so leicht verarschen lassen, fuhren wir in die andere Richtung, denn wie jeder weiß, sind Inder heimtückische Wesen, die alles daran setzen, dass man in ihre Falle, den heimlichen Esstisch tappt.

Marc ist wie die drei Affen, nur hat er all ihre Behinderungen gleichzeitig!

Wie auch immer, es war die zweithärteste Autofahrt von Marcs Leben. Man durfte immer nur nach rechts abbiegen, niemals nach links. Am Ende fanden wir jedoch die Parkflächen des BestBuys, die eine etagenartige Plattform mit wundervollem Blick über die vernebelte Stadt der Träume darstellte.
Es war nicht akzeptabel, auf einer der niedrigeren Etagen zu parken, das wäre zu low, also parkten wir ganz oben, auch wenn dies zur Folge hatte, dass wir mit dem Fahrstuhl wieder runter fahren mussten.
Umsonst war es nicht, denn wir trafen Fat Guy, den fetten, fetten Videospielnerd. Wir nehmen an, er war gerade dabei, sich ein neues Spiel für seine Konsole zu kaufen. Der folgende Ragecomic beschreibt die Situation mehr als 1000 Worte:


 "Obwohl 14 Uhr Mittag und der Sonne scheint, der Marc ein wenig über den Nebel reimt."

Gigawesomematic view!!!

Diesmal mit Karte versuchten wir zuerst die mit dem hoechsten Kurvenkruemmungswinkel (irgendwas mit over ninethousaaand!! Grad) der Welt gesegnete Strasse zu besichtigen. Solche Sehenswuerdigkeiten waren in der Karte markiert, so fanden wir den grossartigen, von steilen Strassen umzingelten Ort auch schnell und haben fuer euch sogar ein Video aufgezeichnet.



Und weil's so toll war, gleich nochmal... und dann nochmal. Dieser Ort war, wie wir spaeter noch rausfanden, an allen moeglichen Tageszeiten von Touristen quasi belagert, beruehmt-maessig eben.

Nachdem wir die Lombard Street gesehen hatten, ueberlegten wir uns, welches unser naechstes Ziel sein sollte. In Errinnerung an San Fierro fiel Marc der grosse Huegel vor San Fierro ein, der auf der Spitze so etwas wie einen Fernsehturm hatte. Es konnte nur Schicksal sein, dass nicht weit von uns auf der Karte der „Telegraph Hill“ eingezeichnet war. Obwohl es letztendlich nicht der Huegel war, den Marc meinte, wurde dadurch weder seine, noch Romans Stimmung getruebt, den der Telegraph Tower und die ihn umgebende Wohngegend am Hang gehoerte zu den schoensten Sachen, die wir beide je gesehen hatte. Ab 700k Dollars ist man hier mit ner Wohnung am Start. Good life dann, bzw schon eher die Steigerung, god life. Neben einem wunderschoenen Blick ueber alle Seiten der Stadt, konnte man hier auch die, in den Treppenstufen eingeritzten Namen beruehmter Persoenlichkeiten, die dort waren, bewundern. Zoomt ran und seht selbst, wenn man sich in Kunst und Geschichte etwas auskennt, wird man nicht nur einige Namen erkennen.


Roman da bei Suche nach Scheissplatz....jaja noch ein Stückchen weiter.
Er denkt manchmal immer noch, er lebe zu Sowjetzeiten.
 
Ganz ehrlich, wer möchte nicht hier leben? WER??

Marc beim Schlafen im Stehen.

In dem Turm gab es auch einen kleinen Souvenirshop, der quasi gekoppelt war, mit dem sieben Euro teurem Eintritt zur Spitze des Turms. Obwohl wir uns bemuehen, die ganze Kohle, die wir dabei hatten, zu verbrennen wir ein Krematoriumheizer, war uns das dann doch eine halbe Stufe zu viel. Stattdessen liessen wir uns von einem freundlichen amerikanischen Touristen vor der Statur fotografieren. Wir nehmen an, der abbgebildete Mann, er war Vorvater von Gerhard Delling, aber obwohl er viel wusste, man darf ihn nicht verwechseln mit dem allseits bekannten Raeuber Hotzenplotz "Denis".

Die zwei Klabautermänner und wer noch? ... nein eben nicht Denis, hatten wir doch erwähnt!

Dieses sehr seltene Gewächs, mit dem Roman posiert, stammt eigentlich aus Süd-Nord Asien. In 1848, Kim-Jong il, ein damaliger Knecht in zweiten Jahr von sein Studium, er staß tam so zufallsmäßig auf eine Wurzel in Form von Landkarte von USA. Also packte er seine ganzen Sachen, nahm die nächste Kutsche in diese andere Stadt (heißt es eigentlich Staaht oder Stadt, diese Missgeburten Wort, ischööör?!) und pflanzte ihn am Rande des Schicksalsberg, welcher heute, ihr ahnt es schon... ja, der Telegraph Hill ist.
Heute wächst die "megustagnolia knechtukus" in allen Zufluchstorten der Völlerei der modernen Welt.

Langsam wurde es Abend und die Sonne ging auch schon ihrem Ende zu. Lieber spät, als zerronnen, dachten wir uns und stiegen den Hill wieder hinab,direkt ins Auto und kehrten ins Hotel zurück. Dies sollte normalerweise nicht viel Zeit in Anspruch nehmen...es konnte nichts schief gehen.


Ja richtig, wir verfuhren uns :D:D
Durch die vielen One-Way-Straßen, Romans Kartenlese-Skills und Marcs ominösen Fahrkenntnissen waren wir bald am Rande der Verzweiflung, denn wir hatten Hunger, es war bereits 21 Uhr. Marc war sogar so verzweifelt, dass er auf den verlassenen Straßen des Industrieviertels, in dem wir uns befanden, ein paar U-turns hinlegte, dabei war es uns diesmal egal, ob, wieviele und welche Autos wir zerstören und fahrende Familienväter (mit oder ohne Familie, egal) dabei töten. Dem Tode sehr nahe, aber immer noch chillains like Villains!
Hier musste jemand einen Schlussstrich ziehen. Wir fuhren auf den Parkplatz von "Jack in The Box", um dort (im Restaurant) nach dem Weg zu fragen. Wtf is Jack in the Box?

Die beste Commercial nach Batman Arkham City

Der mit Motivation randvoll gefüllte Mitarbeiter (a.k.a. Fett) erklärte uns die Lage wie folgt auf einem Papier mithilfe seines Wachsmalstiftesets, welches er dabei hatte:


 Wir in etwa so:

OMG, wie wir das geschafft haben, ist uns bis heute nicht klar.
Anyway wir haben es zurück geschafft und wir haben nur insgesamt nur 3 Stunden gebraucht. Wir wollen ja nicht prahlen, aber nice nice, wuzz!
Total am Ende (hier doppeldeutig) holten wir uns erstmal einen Twelfer (nicht wie bei uns Sixxer, die Amis legen ordentlich einen drauf, höhö) und machten uns mit dem nagelneuen Netbook in der Küche unten im Hotel direkt daran, unsere Awesomlebnisse für euch auf Papier zu bringen, oder eigentlich heißt es ja jetzt Internet, HAHAHAHAAHAHA!


Ab jetzt hatten wir jede Nacht mächtig was zu schaffen, im auktiorialen Sinne, hehe.
So sollte es ab jetzt jeden Abend aussehen, prost und...

...peace, we're out.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Tag 9: Roadrunnertrip without Romy

Um eins erwartete uns unser zweites Auto fuer diesen Urlaub. Wegen der obligatorischen Abholung am Flughafen hatten wir eigentlich keine Zeit nach dem Check In noch etwas zu machen, erinnert euch an die Distanzen in LA. Mit der "Bereit alles zu schrotten was nicht im Parkmodus ist"-Einstellung versuchten wir den Weg zum Flughafen zu finden. Wieder verkackte Googlemaps, da seine Wegbeschreibung zu Hertz an der letzten Bushaltestelle endete. DU HAELTST ES WOHL NICHT FUER NOETIG, UNS UEBER DEN 15 MINUETIGEN FUSSMARSCH AB DA ZU INFORMIEREN!!!
Just in time erreichten wir aber das riesige Autoverleihzentrum, wo es auch keine weiteren Probleme gab. Schnell fanden wir unseren Nissan Sentra (dieses Schrottteil war doch tatsaechlich zwei Klassen UEBER dem, das wir eigentlich bekommen haetten), ab da stand unserem Kuestentrip eigentlich nichts mehr entgegen. Waerend den ersten Metern der Fahrt wurde sofort deutlich, dass ein gewisser jemand bei dem Unfall wohl saemtliche Nerven verloren hat und es war nicht Marc :D Sprueche wie: "Marc, schau nicht nach hinten" -"Junge, Schulterblick ist obligatorisch" -"Jaaaa, aber du musst dabei nicht nach hinten schauen", begleiten Marc waehrend der Fahrt nach Venice Beach und sorgten bei ihm fuer Ruhe und Entspannung. Nein. Nur noch mehr Rage.
Als kurz vor Venice Beach, bei der Suche nach einem Parkplatz mit einem 5mph-Schneckentempo, es von hinten "Marc, keine hektischen Moves!" kam, drehte sich sogar Romy um (die obv auf dem Beifahrersitz sass, da sie Karten lesen kann :D) und fragte genervt-erstaunt, was denn mit dem Jungen los sei :D.
(Romans Einspruch, fragend mit Blick richtung Leser: „Stimmt ned? Nananein….Ich hab keine Ahnung hey, hör auf mich zu verarschen, hör auf mich zu verarschen alter! De hesch mich blamiert vor die Leser!“ )

Hier sieht man mal wieder, dass Roman sein Gesicht auf unterschiedlichste Weise verziehen kann, dies ist einer der Gründe, warum man ihn den "Boss" nennt.

Interessante Persönlichkeiten zu treffen gehoerte ja mittlerweile zu dem Tagesprogramm und auch in Venice Beach sollten wir einen Scharlatan der letzten Bastion der Armut treffen. Dieser Rapper ist laut ihm selbst sehr beruehmt, hat Fans ueberall in der Welt, kollabiert mit Samy Deluxe und verkauft deshalb seine CDs hier fuer 5 Dolllar an irgendwelche Touristen. Obwohl wir kein Beweis fuer seine Geschichte hatten, glaubten wir ihm.

Der Typ hinter uns, wir nehmen an, es ist Christian Bale, der, der in dem Film Batman Hauptrolle, den Joker, spielte. Wir hatten aber keine Zeit für Autogramme.

Weitere Gauklerlaeden wie "The Freak Show" waren ganz interessant, sind jedoch nicht eine Erwaehnung in diesem Blog voller Awesomer Geschichten wert. Hmm doch, denn dort wurden lauter missgeborene, tierähnliche Kreaturen gezeigt, tierähnlich, weil wir der Meinung sind, dass jemand mit Haaren im Gesicht, ein sogenannter „Wolfsmensch“, nicht als Mensch oder „homo sapiens sapiens“ klassifiziert werden darf. Auch Schildkröten, Echsen, Schlangen mit zwei Köpfen oder andere Gestalten mit mehreren Beinen konnten bestaunt werden. Ne Frau, die keine Elektrizität leitet, eine andere die ein Schwert verschlingt. Glücklicherweise waren es uns die 5 Bucks nicht wert, da reinzuschauen, so schaulustig waren wir dann doch nicht. Ich denke auch, innerlich wollte von uns keiner so eine abscheuliche und unmoralische Scheisse finanziell unterstützen. Wer sowas geil findet, wird in der Wunderkiste Google fündig (nach „Venice Beach Freak Show“ googlen).


Zählet die Augenanzahl, substrahiert 8, und ihr werdet eine verblüffende 
Relation zu diesem Blogeintrag finden!

Kennt ihr Picassos "The Scream" - Marc stand mal dafür Model - true story!

Das Geschaeft, das Roman schon die letzten Tage suchte war aber nun endlich erreicht und es hielt, was er versprach, sodass wir da drinne locker über 30 Minuten mit Glotzen, Bestaunen und Aussuchen verbracht haben. Das interessante daran ist ja, dass dieses Unternehmen neben der Erfindung dieser Idee, sich auch weltweit als Marktführer von sich in der Sonne färbender Kleidung und Merchandise etabliert hat und heute über 100 Stores in der Karibik, Kanada, Nordamerika, Alaska und weiteren Gebieten führt. Noch interessanter ist, warum sie sich noch nicht auf europäischen Raum mit ihren Produkten ausgeweitet haben, ergo nicht nur dass es diese Produkt nicht in Deutschland zu kaufen gibt, ihr werdet auch nicht in Frankreich, oder der Schweiz fündig. Klar, wozu gibt es das Internet, denken sich die Meisten unter euch Lesern, aber erstens gibt es in deren online Store längst nicht alle Motive (San Francisco-Motive gibt es nur in San Francisco ;D), zweitens werdet ihr nur „blanko“ Shirts kaufen können, d.h. mit Logo blabla…, aber ohne die Aufschrift „Venice Beach“ oder “San Francisco“ whatever, siehe Online-Shop. Somit kann jeder, der ein T-Shirt oder Sonstiges von „Del Sol“ von uns überreicht bekommen hat, versichert sein, dass er/sie jetzt offiziell V.I.P. ist…..was los?! Das heißt im Klartext, diese Leute können fortan auf Lebenszeit mit dem Boss und seiner linken Hand (obv Marc) abhängen, ohne sich deren Gunst, Respekt und Liebe erkaufen zu müssen ;). Jetzt dürft ihr anfangen, über dieses hochhaushohe Ego zu kotzen, es ist nur…Wayne hatte noch nie so viel zu tun, wie jetzt gerade!
An alle anderen: Wir haben euch auch lieb, aber nicht fast so gut wie das andere jetzt gegen... jetzt.

Marc und ich hatten eine schwere Entscheidung bei der Wahl des Siegers. Wir entschieden letztendlich, dass keiner von diesen Finalisten gewann.

Als wir nach dem Wettbewerb der schönsten Muskelfrauen beim Weiterlaufen einen Platz mit diversen athletischen Stangen und Geräten sahen, bestand Marc darauf, dass Roman allen zeigen solle, was einen genetisch-veränderten Zuchtrussen ausmacht. Sie sollten sehen, dass all ihre langjährige Arbeit an ihrem Körper, letztendlich nutzlos bleibt und all die Muskeln keinerlei athletische oder ästhetische Vorteile bringen. Seht selbst:


Eigentlich hatte Roman 101 Klimmzüge gemacht, allerdings haben wir uns dazu entschieden, das Video zu schneiden, da ihr sonst 30 Minuten lang mitansehen müsstet, wie er sie alle in Grund und Boden blamiert. Den Schnitt seht ihr ganz deutlich bei Sekunde 18, schaut genau hin. Da diese Aktion alle Zuschauer wütend und nervös machte, somit unsere Sicherheit logischerweise drastisch senkte, machten wir uns vorsichtig auf den Weg zum Auto, um zum Flughafen zu fahren.
Leider war auch schon der Zeitpunkt des Abschieds von Romy bekommen. Wir werden unseren kleinen Uruk-Hai vermissen :D Ne wir hatten mit der laessigen, zeitraubenden und lustigen Raucherin wirklich eine sehr geile Zeit und wuerden jederzeit wieder Urlaub mit ihr machen – true story :). Aber das heisst nicht, dass du dein Trinkgeld jemals wieder zu sehen bekommst du Schlampe!
"3 kleine Europaerer, die machten Allerlei,
von der einen stuerzte der Flieger ab, da warens nur noch 2."
Oder zumindest so reimten wir uns das Ende dieses Abschnitts der Reise.

Chaos-Duo

Unserer nächster unbedachter Plan: Es soll nach San Francisco gehen.
Unsere Ausruestung: Ein Auto und eine Uebersichtskarte fuer Touristen…von Los Angeles.
Das einzige was schief gehen konnte waren immer noch die einbeinigen Behinderten der Stadt der Engel, worauf warten wir also noch? Marc hatte in seinem Wasserkopf, dass wir den „Highway One“ bis San Francisco nehmen und diese Information wurde von Roman, der gar keine Ahnung hatte :D, auch mehrmals kritisch hinterfragt. Doch es gelang uns recht gut, zumindest die ersten 50 Meilen an der wunderschoenen Kueste, durch Malibu, entlang zu fahren. Mit geiler Musik und die blendende Sonne im Gesicht war es, wie Marc sagte: "Genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte", aber seht selbst.

Erkennt ihr die Situation wieder? NEIN?! Ok lest den Blog nochmal von vorne!

Jetzt aber! Nein? Ihr seid so dumm...

Als der California Highway uns weg von der Kueste ins Land fuehrte, wurden wir etwas verunsichert, was das Weiterfahren in Richtung Ziel anging.



It's in the game!

Man ist einfach sprachlos, wie schön LA nahe am Strand ist

Obwohl Marc sicher war, das er irgendwann wieder ans Meer fuehre, fragte Roman an ner Tanke den Kassierer, wie so oft, ein Inder, um Rat. Blitzschnell kam die Antwort wie ein nach seiner Beute schnappendes Krokodil, aus seinem Mund geschnellt: "wonowon" - "Can you repeat it, Sir? - wonowon!" "WHAT?" - "WONOWON". Aufgebracht, fast schon mit einem FFFFFFUUUUU-Gesichtsausdruck, schilderte Roman dem im Auto wartenden Marc den Herlauf dieser Konversation. Da vier Augen mehr denken als zwei Ohren, schlussfolgerten wir schon bald, dass dieser verdammte Immigrant wohl Freeway 101, also „One O One“ meinte. Ahhhh, alright, en route! So fuhren wir richtung Freeway, wo wir endlich den Einhunderteinser fanden und nun mehrere Stunden auf ihm blieben, aber mit chilliger elektronischer Musik plus San Andreas Soundtrack und super Laune war das kein Problem.

Der Ozean ist einfach einige Meter links von der Strasse, nicht abgegrenzt, nix!
Totaler Mindfuck für uns!


Einfach immer der Sonne entlang :D

Da wo normale Leute langfahren, ist der Strand auf einer Seite der Straße, da wo wir langfahren, auf beiden Seiten, nice nice, wuzz!


WOOOOOHHHHH, SAN FRAN!!!!

Es kam der Zeitpunkt wo unsere mittlerweile durch häufige Nahrungszufuhr, fast schon barbarenartig vergrößerten Mägen uns klarmachten, sie wollen befüllt werden und zwar mit Fastfood. So suchten wir während der Fahrt durch die Dunkelheit nach leuchtenden Schildern, letztendendlich fanden was wir wollten. Marc, da er gerne Meerestiere frisst, diese Fischfresse, wollte mir son „Red Lobster“-Restaurant unterjubeln, ich sagte dankend ab, er verstand und hatte diesen leicht enttäuschten „Okay“-Gesichtausdruck, wie schon so oft war es mir egal ;D. Nicht lange danach, fanden wir einen Taco Bell, bei welchem wir auch fix hielten und erstmal schön Tacos und Burritos verschlangen.

hässlich - posend

hässlich - natürlich

War lecker, nicht überragend, aber lecker. We felt like fucking lazy Mexicans, I swear! (Übrigens haben wir gerade aus sicherer Quelle erfahren, dass sich Mexikaner, nie, aber auch verdammtnochmal nie die Hände waschen, diese Drecksimmigranten! Danke Löffler!) Danach entschied Marc spontan sich einen Kaffee beim Drive-In eines Macces zu holen…er bekam ihnen und machte ein Happy Smile Face, denn jetzt konnte er seinen Energieladebalken wieder aufladen für 1-2h Fahrt. Ich fügte dem Kaffee Milch hinzu. Wir nehmen an, dass sich kein Team der Welt mehr ergänzt, als wir beide.

Es war bereits seit einigen Stunden dunkel, der geistig, körperlich und mental schon immer schwwach gewesende Marc fühlte eine Müdigkeit da bei seinen Auge. Wir hielten also Ausschau nach einer Möglichkeit irgendwo zu übernachten, aber nichts da, alle Motels an den Strassen hatten zu, es war schon nach 12. Wir verstanden nicht warum und rageten, wie es sein konnte, dass es nirgendwo eine Schlafmöglichkeit für hübsche Fernfahrer wir uns gab, wir dachten, sie wollen alle unser Geld nicht, weil wir förmlich danach stanken obv. Einige Kilometer weiter gab uns ein Strassenschild nahe einer Baustelle auf dem Freeway aber einen Hinweis, dass sämtliche Arbeiten erst am nächsten Tag um 9 uhr fortgesetzt werden, weil heute „Labor Day“ ist….aaaahhhhhh, wieder einer dieser sinnlos blödsinnigen, sinnfreien Feiertage, die Deutschland nicht braucht, ok.

Es geht weiter Richtung SanFran, immer noch ist es Nacht. Selbst die geilste Musik konnte Marc nicht die ganze Zeit wach halten, auch nicht nach dem Kaffee, wir nahmen somit die nächstmögliche Ausfahrt…die Ausfahrt nach San Ardo!!! Warum ich hier so dramatisch drei Ausrufezeichen setze? Ganz einfach, weil‘s die abgefuckteste und gruseligste Kleinstadt der ganzen kack Welt ist!!! Im Grunde ist das nichteinmal eine Kleinstadt, es ist eine Ansammlung von heruntergekommen Bruchbuden, überall waren die Lichter aus, es gab im ganzen Dorf vielleicht nur eineinhalb Laternen. Jedenfalls war es verdammt dunkel und wir realisierten schnell, dass es hier keine Motels gibt, und wenn, dann hatten diese sicherlich zu...nein, nein, ich WEISS es. Marc hielt nach einigen hundert Metern um dem Kaffee, den er davor konsumiert hat, wieder auszuscheiden. Er ließ den Motor laufen und die Fahrertür offen, ich hatte schon davor einige Andeutungen gemacht gehabt, dass es hier sicherlich spuckt und nachts tam so Wachleute mit Kettensägen um das Dorf laufen und einen Sektenanführer haben, der diese dann befielt und neue Leute im Dorf ausweiden und vergewaltigen lässt…aber wir rechneten mehr mit einer Begegnung mit Zombies. Während Marc sein winziges Geschäft erledigte, heizte ich die Situation weiter auf, wie krass es kommen würde, wenn jetzt wirklich so eine verdammte Horde von verdammten Untoten auf uns zurennt, so wie in diesen Zombiefilmen, mässig. Marc hatte die Hosen dermaßen voll (nein nicht mit Pippi) genau wie ich, dass er sogar meinte, ich sollte schreien wenn ich was merkwürdig Auffälliges sehen würde. Als er endlich fertig war, rannte er wie ein einbeiniger Behinderter zum Auto, knallte die Fahrertür zu, drückte bleifussmässig aufs Gas und legte diesmal erfolgreich einen U-Turn hin.
Wenn wir eine weitere kleine Armenierin angefahren hätten, wäre das diesmal unsere kleinste Sorge, infolgedessen müsste sie sowieso alleine zurückbleiben und sterben. Jeder rettet sich wie er kann! Und so fuhren wir auf und davon mit Highspeed zurück auf den Freeway und konnten zum ersten Mal wieder entsptannt ausatmen, als wir einige Meilen hitler (kann des sein?) uns hatten. Niemals werden wir diesen verdammten Namen dieses verfluchten (ich weiss, dass es so ist) Dorfes vergessen.

An dieser Stelle möchte wir dich, den Leser, dafür, dass du diesen fetten, bildlosen Textblock soweit gelesen hast mit einem schönen Bild belohnen, damit du für einen kurzen Moment deine Sinne und Lachmuskeln entspannen kannst:

Formvollendetes Exemplar einer "schönen puertoricanischen Frau" - was Google nicht alles für einen bereit hält?!

Wir schauten nach einer neuen Ausfahrt, es war immer noch Nacht und langsam ging und der Sprit aus, wir MUSSTEN tanken. Wie ihr es euch sicherlich denken könnt, hat der God of Fail auch hier kein Erbarmen mit uns gehabt. Eine beleuchtete Tankstelle, an der wir hielten, er war zwar zu, aber ischör tam so Powerzapfsäulen! Leider, wie mancher Weißer weiß, ist die einzige Möglichkeit zu tanken, mit Kreditkarte zu zahlen, damit der Sprit durch den Zapfhahn rennt, blöd nur, dass manche europäische Kreditkarten nicht angenommen werde, wie in unserem Fall. Eine halbe Stunde haben wir probiert, Benzin in den Leihwagen zu pumpen, ohne Erfolg…so langsam rechneten wir auch mit einer Übernachtung an der Tanke im Auto, denn würden wir weiterfahren, würde der Wagen garantiert mitten aufm Freeway stehenbleiben.

Zwischenzeitlich hörten wir auch ein Geräusch, dass schwer einem Fahrzeug zugeordnet werden konnte, es wurde jedenfalls immer lauter und hinten im Horizont, tauchte ein Licht auf, welches greller wurde, je lauter das Geräusch dröhnte. Es kam also definitiv etwas auf uns zu, aber was war es?!? Wir nahmen an, unsere letzten Tage waren gezählt, der Schock in San Ardo reichte wohl nicht aus. Sicherlich waren es irgendwelche irische Psychopaten in nem Truck, die nachts durch das Land fahren und nach Touristen suchen, die sie ausrauben und vergewaltigen können. Doch als das Fahrzeug dann endlich über den Hügel war, erkannten wir mit unseren Adleraugen schnell, es war ein Mähdrescher….verdammt, diese kranken Wichser heizen tatsächlich mit einem Mähdrescher rum und zerhacken alles was ihnen im Weg steht! Aber, weit gefehlt, es war ein üblicher Bauer, der seine Nachtfahrt machte…ein erleichtertes “Aaaahhhhh“ war das einzige, was uns zu diesem Moment aus dem Mund fiel! Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Kurz bevor wir dachten, FoL, kam ein weisser Ford Mustang angefahren, wie der weisse Ritter in Filmen, immer dann erscheint, wenn die Situation nicht mehr zu retten ist, ebenfalls um zu tanken. Marc ließ seine Augenbrauen spielen und machte uns eine Tankfüllung klar, bezahlte die phong’schen Knechte in bar und wir dürften heiter und fröhlich weiter fahren. Es war immer noch Nacht.
Irgendwann waren die zwei verängstigen, aber tighten Prinzen in diesem Land voller Chaos in einem geisterstadt ähnlichen Dorf, genannt „King City“, gelandet.


Hier war auch zwar alles zu, aber wir konnten einen müden Inder wecken und uns ein Zimmer für die Nacht mieten. Was? Dachtet ihr ernsthaft, wir treffen jemanden aus Saudi-Arabien? oder Hogwarts? einen Nigger? NEIN!!! Es gibs nur verdammte Inder, da bei diesen Land! Dieses Exemplar war nur ein Müdes. Das Zimmer war nicht nicht hässlich, aber schlicht eingerichtet und es war schmutzig, allerdings stank es nicht. Und für 40 Dollar darf man sich eigentlich nicht beschweren.


Nichtmal dann, wenn seltsame Substanzen an den Matten der Betten haften, zum Beispiel Blut, Sperma, Eiter, Urin und weiteres…alles in einem leckeren Cocktail ergibt, das was ihr nachfolgend sehen könnt:


Wir nehmen stark an, hier haben sich auch einige Morde abgespielt, alle Spuren deuten auf Jack the Ripper hin...oder Al Capone. Wir kommen nur nicht ganz dahinter, wie der müde Inder den Gestank von totem, verwesenen Fleisch rausgekriegt hatte, aber das Blut aus den Matratzen nicht?!
Ne halbe Stunde Fernsehen mit Bier in der Hand, scheinbar von vor Jahrzehnten aufgezeichneten Sendungen, die dann einfach abgespielt werden und aber als Fernsehprogramm an den Zuschauern verkauft werden. Glotze aus, Licht aus, Musik an.
„Gute Nacht, Marc!“ – „Gute Nacht, Roman.“
Click…clack…click…clack….
Roman: „Marc, hörst du das?“
Marc: „Was? Schlaf einfach weiter“
Roman: „Na hör mal hin…“
Marc: „Ja man, du hast recht, was ist das?“
Marc machte das Licht an, das Geräusch war weg. Vergeblich suchten wir unter den Betten, im Kühlschrank, hinter dem Fernsehertisch, konnten aber keine Geräusch oder Signalquelle orten, also machte Marc das Licht aus, wir legten uns wieder hin…und da war es wieder, CLICK…CLACK…CLICK…CLACK…WTF?!?!?

Das einzige was uns in diesem Fall noch blieb, war die Hoffnung. Die Hoffnung auf eine unversehrte Nacht, sodass wir am nächsten Morgen möglichst lebendig und unbeschadet weiterreisen konnten, denn die Rufnummer der Ghostbusters hatten wir nicht…challenge accepted!

Peace, we’re out.