Mittwoch, 31. August 2011

Tag 0: The Journey Begins

!!! Verbraucherhinweis !!!

Ich moechte alle Leser dieses Blog darauf hinweisen, dass Sie mehrmalig auf unverstaendliche Textpassagen stossen werden, die vielleicht ein wenig Hirnakrobatik erfordern, um jedes Detail einer solchen Situation verstehen zu koennen und sich in diese hineinzuversetzen. Desweiteren werden auch sogenannte "Insider", unuebliche, rassistische, zynische, sarkastische, vielleicht sogar verletzende Ausdruecke vorkommen, deren Ernsthaftigkeit aber zum Glueck zu wuenschen uebrig laesst. Der Ironiegehalt koennte zwischen 80 und 100 % schwanken. Des weiteren wird dieser Blog von zwei Autoren in gemischter Form gefuehrt, d.h. Sie selbst muessen/werden am jeweiligen Schreibstil in den Passagen erkennen, welcher Autor (Marc, Roman) am Werk war. In der Regel enstammen die vulgaeren Textstellen meist Marc, die didaktisch-sinnvollen, sozial-lehrreichen Passagen enstsprangen meist meiner "Feder". Generell aber, stehen wir beide hinter all den lustigen oder weniger sinnvollen Ideen. Wenn Sie beim Lesen merken, Sie können den Inhalt gar nicht oder nur teilweise nachvollziehen, dann sind sie womöglich nicht im Besitz des Humors der Randgruppe, welche gleichzeitig das Ziel dieser Erzählungen ist. Sie sollten daher mit dem Lesen womöglich nicht fortfahren, um mit ihren Ansichten von Menschenwürde nicht in Widerspruch zu geraten. Ich bitte Sie daher um ihr Verstaendnis. Und nun viel Spass beim Lesen. Enjoy!

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5:00am, Germany, Freiburg St. Georgen
Der Wecker klingelt...piep...piep...piiieeep... "Jo is gut jetz'". Leicht genervt, da ich in den letzten 48 Stunden kein Auge zugedrueckt bekommen habe, stehe ich auf, gehe ins Badezimmer, mache mich fertig fuer die Reise, pruefe noch vor der Fahrt zum Bahnhof ob alles eingepackt ist: Check!
Nach einer 5-stuendigen ICE-Fahrt endlich am Duesseldorfer Flughafen angekommen, besorgte ich mein Ticket, wobei ich wirklich jedes Mal in den Schlangen stand, wo irgendwelche Leute Probleme hatten oder bereiteten. Freundlich wurde mir klargemacht, dass ich ohne Rueckflugticket nicht einreisen duerfte, da ich ansonsten als Fluechtling/Asylsuchender gelten wuerde. Schnell also einen gebucht...leider wieder von LAX nach DUS wieder zurueck, also fix auf SF-to-DUS korrigieren lassen, da ich ja geplanterweise nicht wieder von LA heimfliegen werde.


Nach dem Fruehstueck bei Starbucks begab ich mich zum Check-In. Nach einer Stunde Wartezeit, durfte man endlich den Flieger betreten. Lustigerweise hatte einer der Passagiere, nachfolgend "Lauch" genannt, auch keinen Rueckflug gebucht gehabt (ich "lolierte" dabei hart, weil same situation :D), er weigerte sich aber auch einen zu buchen, deswegen musste sein Gepaeck rausgesucht werden, insgesamt starteten wir eine halbe Stunden spaeter als geplant, so...ALL CAPS RAGE!!!!!!11111einself. Anyway, Lauch musste zurueckbleiben, wir flogen ohne den asylsuchenden Knecht. Waehrend des Flugs gabs es mehrere Mahlzeiten, als ich gefragt wurde: "Chicken or pasta, sir?" fiel mir direkt der Blogname von Marc ein. Ab hier konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Der Rest des Fluges war relativ unspektakulaer, paar kleine Turbulenzen, eine nette Tuerkin als Sitznachbarin, die aufm Weg nach Las Vegas war und staendig mit mir reden wollte. Ich glaube, nein, nein ich weiß es sogar: Diese Osmanin war auf mehr aus, als nur Reden!

In LAX endlich angekommen, hatte ich trotz der ganzen Zwischenmahlzeiten nen Riesenhunger, so holte ich mir ne "Chicken BBQ Pizza", fast 15 Bucks dafuer gezahlt...boah eeeyy O.O! Nagut, es war very tasty! Erste Fastfood-Mahlzeit btw :D.


Nach diesem Snack machte ich mir Gedanken, wie ich eigentlich Marc treffen würde, denn ich hatte weder seine US-Telefonnummer, noch wusste ich, ob er meine Message auf Facebook lesen würde. Plus ich wusste weder seine Airline, noch wann genau er denn ankommen würde, also erstmal chickenmäßig rumrennen und fragen :D. Viel davon hatte ich nicht, denn mir wurde ein komplett anderes Terminal genannt, als das, an welchem Marc ankommen würde, FAIL. Mir blieb also nichts anderes übrig, als zu warten und warten...

Und irgendwann gegen 22 Uhr Ortszeit sah ich inmitten der Menge einen unamerikanisch-asiatischen schmächtigen Typen in meine Richtugn zugehen, "Wuuzz Luuzz?!" dachte ich in diesem Moment, machte auf mich aufmerksam, und sah den Phong laecheln, jop er war es :D.


Nun war es an der Zeit einen Weg zum Hotel zu finden, wir wussten absolut nicht wo dieses in der Stadt war. Wir nahmen einen Shuttlebus, der uns quer durch L.A. im dichten Verkehr zum Hotel fuhr. Ich schwöre, der Typ der die ganzen Fahrten der Shuttlebusse mit seinem Tablet managte, sah aus und redete wie Snoop Dogg. Endlich am Hotel angekommen, holten wir unsere Zugangskarte für das Zimmer bei einem komischen alten Inder ab, der schon leicht genervt aussah, zusätzlich aber noch an diesem Abend von uns nett verarscht worden war.


Es war nämlich so: Muede wie wir waren. wollten wir ein wenig fernsehen vor dem Schlafengehen, allerdings musste ich mal wieder mit der Fernbedienung übertreiben und sorgte dafür, dass wir nicht mehr aus dem Menue rauskamen. Ich holte den Inder, erklärte ihm die Situation - "Television - Y U NO work?", kurz darauf schaute er bei uns vorbei, stellte aber von aussen mithilfe der Akustik fest, dass wir gänzlich ohne Proleme Fern sahen und ging wieder mit einem RUFUKINKIDDINGME Gesichtsausdruck. Wir konnten uns nur zu gut vorstellen, wie pissed er gewesen sein muss, HAHAHAHA....

Jo, nun waren wir da, aber wir hatten weder Snacks noch was zu trinken, also schnell ab zum nächsten Food Market, mexikanisches Bier und Oreos reichten für den Abend. In Amerika ist es üblich, dass die Einkäufe von Knechten eingepackt werden, und dass man diesen danach Tips (engl.: Trinkgeld) gibt. Wir haben haben den mit Abstand hässlichsten Knecht den der Laden zun bieten hatte, erwischt. Seine Frisur, er war tam so gepflegt, aber so Mischung aus französischen Pudel und Gerhard Dellings Schambehaarung, ischööör.
Als Marc bezahlt hatte, hatte er eine kleine Ewigkeit diesen 5 Dollarschein in der Hand. Ich dachte mir, "was will er machen?" und fragte laut "Willst du dem Wichser AUCH NOCH Trinkgeld geben?" (aus dem Grund, dass wir schon dem Fahrer Trinkgeld gaben).
Marc sagte Kopfschüttelnd: "Nein!!!". Die Reaktionen beider Parteien erinnern mich heute noch an diese zwei Memes:

Marc (links) vs. Typ mit Wichserfrisur (rechts)

Verdutzt schaute der arme Knecht unsere von Lachen verzerrten haesslichen Visagen an und konnte sich wohl denken, dass wir uns über seine Frisur lustig machten, verstand uns aber nicht.
Wir gingen zurück zum Hotel und lachten noch eine ganze Weile. Das war er, der nichtmal erste richtige Tag unseres Abenteuertrips, dennoch lachten wir soviel wie schon lange nicht mehr :).

Peace, we're out.