Dienstag, 10. Januar 2012

Tag 11: The Quest for "Dezilsmittel"

Bevor hier weitergelesen wird, man sollte wissen, um was es sich bei einem "Dezilsmittel" überhaupt handelt. Das ist für den Verlauf des Tages und das Verstehen diverser Jokes sehr wichtig, deshalb googelt es oder fragt euren Arzt oder Apotheker.

Geweckt von dem Vogelgezwitscher gingen wir am fruehen Morgen erstmal fruehstuecken. Es war scheiße und wie immer kein "American Breakfast" so wie wir uns das vorstellten mit Bacon, Egg usw. Es war nur ein Fruehstueck mit Quallengelee-artigem Aufstrich, Pasteries, Kaffee, ohne Bacon und ohne Egg. Um 1pm sollten wir die Gondel des Verguegens (aka unser Nissan Sentra) vollgetankt und an der Hertz Station des San Francisco Airports abgeben. Es galt also nur das Auto zurueckzugeben... und es vorher vollzutanken. Letzteres bemerkten wir erst, als wir mit dem Schalternigger an der Einfahrt der Hertz Filiale konversierten. Also U-Turn maessig die Strecke wieder zurueckfahren und an der nächsten Tankstelle unser Vehikel befuellen! Anhand unser zahlreicher Tankerfahrung sollte man meinen, wir haetten es mittlerweile raus. Wir belehren euch hier gerne eines Besseren, denn der unfreundliche Kassierernigger musste uns mal wieder erklaeren, wie es ging. Da diesem armen Mann die Beine am Boden festgewachsen waren, nahmen wir an, er wuerde uns ungern nach draußen begleiten um das Tanken dort zu erklaeren. Danach mussten wir wieder fix zurück. In Panik verfallen sputeten wir uns, weil wir dachten, wir könnten zu spät kommen und müssten somit für Extrakosten aufkommen. Geschwind wie der Wind waren wir aber rechtzeitig angekommen, die Abgabe im Hertz-Center verlief selten reibungslos, es war schon fast ungewöhnlich, dass etwas nach Plan lief...darum wir hatten Angst. Trotzdem, DON'T MESS WITH MOFOS LIKE US!


Per Skytrain verliessen wir die Automobilarmada richtung Airport Train. Der Verkehrsverbund, den sie dort um San Francisco herum haben heisst "bart" (Simpson, AHAHAHAHA) und versorgt gegen abartige Preise (hoeher als DB) die ganze Bay Area. 8,10 Dolleonen leichter waren wir wieder im Stadtzentrum, wo wir zwei deutschen Mo/aedels den Weg zu ihren Hotel, das gerade neben unserem lag, erklaerten (aka wir haben sie angesprochen und nach dem Weg gefragt :D).

Forever Alone lvl: Asian

Back at the Hotel belustigte uns erst einmal der Anblick der Englaender, von den vieren lagen zwei um 2pm noch oder schon im Bett und waren komplett fertig. „Wir hätten letzten Abend mitgehen sollen“ waere das, was die zwei verantwortungslosen Auslaender gesagt haetten. Doch wir waren froh, denn Alkohol ist Gift und Gift fuehrt zu Darmverstopfung, ihr kennt das ja. Trotzdem nahmen wir auf der Reise viel von diesem Gift zu uns, um unsere inneren Schweinehunde abzutöten.

Unser Ziel für diesen Tag war den berühmt-berüchtigte "Pier 39". Struttin' like Leo auf dem Weg dorthin, fiel uns dieses Muffinläddle ins Auge, es sah wirklich kunterbunt aus, so wie wenn Marc von seiner Mutter verprügelt wird, dann ist er auch kunterbunt, denn seine Mutter hat ihn verprügelt, weil er dann blaue Flecken hat, die eigentlich bunt sind - Thank you, Captain Obvious.
"Je länger man hinschaut, desto größer wird die Versuchung" sagte auch schon Jason Statham in Revolver. Wir gaben nach und schmissen und die Teile ein.





Mmmmhhhhmmmhhhh...like gays.

Von dem süßen Geschmack des Himmelreiches in die bitter-saure Realität zurückgeholt, pendelte sich unser intuitiver Navigationssinn wieder auf das ursprüngliche Ziel ein, dabei passierten wir schöne Plätze sowie skurrile Shops wie diese:


Ein kleiner kultureller Informationseinschub:
Bei Mitternacht, ischöör, der Statue, er wird so gargoyle-mäßig lebendig. Er zählt dann genau bis drei. Alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist oder aus seinem Sichtfeld, ihnen wird tam so das Leben ausgesogen. Der Speer ist lediglich ein Demonstrationsinstrument seiner Macht und ist aus Weichplastik.


Obv handelt es sich hierbei um eine Dienstleistungsgesellschaft im Rotlichmilieu, deutlich erkennbar an den  auffallenden Services, die hier angeboten werden, allerdings ist uns nicht ganz schlüssig, was für ein Service.

"The Greenhouse Museum of Fine Arts" ist auf jeden Fall einen Besuch wert.



Das, was ihr hier seht, ist die fahrende Behausung von Ludacris. Nachdem er 1989 den Drogen zum Opfer gefallen ist, hält er sich sich durch Werbung wie diese über Wasser. Er wird in Insiderkreisen auch der fahrende Rumtreiberzigeuner genannt. Nicht so arg beeindruckt, liefen die zwei selbstverliebten Prinzen weiter um die Ecke.




Neueste Funde belegen, Ägypten hatte auch Kolonien in Amerika. Es heißt immer, die ägyptischen Könige wurden in den Pyramiden begraben. Hier aber kam der große König Amun-Ra in dem Mausoleum in den unterirdischen Gewölben der Kirche des heiligen St. Denis zur Ruhe.


Heute Parken oder zur Dirne gehen? Hmmm, Parkhaus in SF, fuck yourself!


Es ist das Dimensionstor zu einer längst vergessenen Welt mit Dinosauriern, Leprechauns und magischen Riesenpilzen (nein, nicht die, die bei unzureichender Hygiene im Unterleib wachsen, sondern die von Alice im Wunderland).



Und hier? Wer findet das Easter-Egg aus GTA San Andreas? (links)

Kondensspuren des Geists der letzten Weihnacht am Himmelsrand (rechts)

Chocolate Heaven

Community-Aufgabe: Jetzt müsst ihr euren Grips alle zusammenlegen, Notizblock und Bleistift vorbereiten, nehmt euch hierfür am besten einen Partner zur Seite, oder zwei. Hier ist die Aufgabe:
Zählt die Schokoladenstücke und gebt die Lösung in Gramm an. Der Gewinner bekommt einen ganzen Abend von uns die Getränke gezahlt. Teilnahmeberechtigt ist jeder, außer migrierte Tunesier und Menschen mit Herkunft. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! Und hier ein paar Shot von der See:


St. Tropez, wuzz luzz.


Das ist ein Insider Tipp für die Leute, die Askaban sehen wollen. Man erhält bei diesem netten Verkäufer die Karten für 15% Rabatt weniger und muss quasi gar nicht anstehen. Wenn ihr ein Kundenkonto eröffnen, sichert ihr euch Bonus-Seemeilen, die ihr sammeln und gegen wertvolle Gadgets wie den sprechenden Klabautermann eintauschen könnt (den Stummen gibts schon für 1000 zurückgelegte Seemeilen). Bootfahren ist in San Francisco gar nicht so unüblich wie bei uns in Deutschland. Als tägliches Transportmittel zur Arbeit oder eben nach Askaban, werden überwiegend motorisierte Boote oder Schiffe verwendet, deshalb kann man ziemlich schnell eine hübsche Summe an Seemeilen sammeln und diese zb. in ein Abendessen im Hardrock Cafe einlösen.


Ich habe Marc tatsächlich überzeugen können, er hätte Chancen auf den Titel des "Next Germany Male Topmodel", daher ungewöhnlichen Shootings von Marc quer verteilt im ganzen Blogeintrag.
 
WTF, woher kommt der seltsame Strich mitten im Bild, ey wie in Paranormal Activities, ischöör!

Romans hässliche, immer gleichaussehne Fratze. Ninja dick incomiiiiiiiiing!

Roman sagt gerade: "Ich hasse Krebse"

Als der Waitress-Nigger (wir nennen ihn nicht so, es war sein Spitzname, alle im Restaurant nannten ihn so) zu uns kam und uns die Rechnung daließ, auf der gefühlte 1000 Zahlen standen, dachte sich Roman nur so: "Hmm, thats a lot of numbers, but I can afford that". Mir fiel sein epischer Gesichtsausdruck sofort auf und speicherte ihn da bei meinen rechten Vorderlappen. Das folgende Bild stellt nicht die "I can afford that" Meme dar.


Roman Fresse > Me Gusta, LOOOL. Man sagte Marc nach, er äße schnell. Tja, damit wäre die Sache dann auch gegessen. Admit it: So düften einige von euch jetzt aussehen, während ihr denkt "Omg, these guys are so funny and cool!"

 

Was meint ihr, welche Person aus welchem Film wird hier von uns parodiert? Schreibt die Antwort als SMS an uns, wenn ihr noch mehr so schöne Bilder wollt.



Wisst ihr noch, wie wir vorhin von Ägyptens Kolonien sprachen?


"I can afford that"

Zu Feierabend schön Bier irgendeiner Marke besorgt (Blue Ribbon), die es in Deutschland nicht gibt, schmeckte anscheinend gut, wie Marc sagt.
Hier ist anzumerken, dass Blue Ribbon das Bier ist, das von Kennys Familie in South Park getrunken wird, also Marc, screw your taste!

Dazu noch fucking teuer, 12-13 Dollars, aber was los, we can afford that, not like Moe. Eigentlich sind dort überall Getränke und sonstige konsumierbaren Lebensmittel teuer, weil es in der Stadt keine Pendants zu Aldi, Lidl und Konsorten gibt. Zumindest konnten wir keine auf unserer kleinen Stadtreise entdecken.







So das wars für Tag 11 unser Reise. Leider kann es nicht "All rising" sein,  deshalb hier mal ein Tag, der etwas enspannter und nicht mit übertrieben viel abgefahrener Scheiße gefüllt war. Auch Prinzen haben dann und wann einen Schönheits-Walk nötig. Ihr versteht.
In diesem Sinne, schaut euch die verdammten Bilder an und freut euch, dass es für euch Würmer überhaupt was zu beglotzen gibt.


Peace, we're out.


*Definition von Dezilsmittel
Kommt umgangssprachlich von Dezilmittel, welches wir hier aber nicht meinen. Es ist ein Conword (Confusing Wort) , welches noch nicht existiert und von Bloggern benutzt wird, um den Leser in die Irre zu fuehren. Andere Conwords sind zb. Ratschknaupte, Seliditiomlicht oder Eierfickfressearschgesichthusomofo.

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