Freitag, 13. Januar 2012

Tag 12: Night at the Museum

Uns gehen langsam die kreativen Anfänge aus, daher mal profan gestartet: Wir standen um 10 Uhr a.m. auf, fertig gemacht für die City of Love, unterwegs in den nächsten "Untergang", ähähähäh. Aber halt! STOP! Zuerst die Arbeit, dann die Bäuche vollstopfen. Tagesziel numero uno: Wäsche waschen. Nach nerviger langer Suche, fanden wir auch unseren Phongschuppen mit einer Phongfrau die obv. Chefin war und einer Weißen, die ihr Gesellschaft leistete. Wir ließen und fix unterweisen, wie die Waschmaschinen und Wäschetrockner zu bedienen waren und überließen wieder die Phongchefin der Einsamkeit. Wobei ein paar Wörter zur Unterweisung: Die Ladenbesitzerin konnte uns keine einzige Frage bezüglich der Wahl des richtigen Waschvorganges oder der Wahl des richtigen Waschpulvers (es gab auch chlorhaltiges Waschmittel, you know!), wie die meisten Asiaten, konnte sie mit ihrem Englisch nicht überzeugen, im Grunde konnte sie bei einem "Ja" nur mit dem Kopf nicken oder ihn bei einem "Nein" schütteln. Vielleicht war es aber auch umgekehrt, anyway, Integration: failed. Frühstück war nun angesagt, so sah das ungefähr aus:



Während Marc gerade seine erste Hälfte zuende kaut, warte ich schon lange darauf, dass wir den Laden verlassen. Gestärkt mit Vitaminen und Ballaststoffen war das zweite Tagesziel, einen verdammten Starbucks aufzusuchen (wir wurden süchtig), um ein wenig zu bloggen, was sich aber gar nicht so einfach herausstellte, wie gedacht, denn am vorherigen Tag, stießen wir jeden zweiten Block an diese Orte der Sinneserregung, plötzlich aber sahen wir zu jenem Tag keinen einzigen dieser überbewerteten "Kawarnias", wie der Pole so schön sagt, wir waren wie blind. Unsere Adleraugen fanden aber doch bald einen dieser Räume, wo Apple-Zombies den ganzen Tag onanierend am Wifi des jeweilige Cafebetreibers zehren. Folglich gab es keinen Platz für zwei Jungspunde mit einem Windows-NetBook. Wir stocherten weiter in der Stadt herum, wie in Kuhscheiße, fanden auch ein ansehnliches Caféchen, dort saßen zwar auch verdammte MacUser, aber wir fanden Platz auf einer bequemen Couch. Marc bestellte schon früh am Vormittag einen bewährten Cumshot und ich ein nicht identifizierbares Getränk, denn eigentlich war es ein Tee, mit Muttermilch von der Kuh, der ein wenig nach Kakao und Wiesengras geschmeckt hat, der meine Geschmacksrezeptoren total verwirrte. Serviert wurde er auch mit einem Symbol der Liebe, welches auch einige von euch in "Green Hornet" gesehen haben könnten, nur nicht von einem Karatejapsen gemacht, sondern von einem süßen Fräulein, ischöör sich hat sich bestimmt tam so verliebt, ne. Der Beweis:


Alle Ideen in Buchstaben und Sätze umgeformt, den Kaffee ausgetrunken, Busverbindung rausgesucht, gings zur Bushaltestelle. Auf dem Weg dorthin, musste Roman unbedingt einen GameStop rein um paar frische Games abzuchecken, die bekanntlich oft on Nordamerika frühere Releases erhalten als in Europa. Kurz auf ihn nicht aufgepasst, erwischte ich ihn an der Konsole, dieser ewige Kacknerd.


Endlich an der gwünschten Bushaltestelle angekommen, fiel uns eine Ansammlung Schachspielender Kanaken auf. Es war jede Sorte von Unrat dabei: der gehbehinderte Rollstuhlfahrer, der geistig Gestörte, der Mexikaner und der Klabauternigger. Sie alle hatten zwei Dinge gemeinsam: sie waren behindert und spielten Schach.


Das interessante daran: es war schwarze Schachspielerei, es ging um echte Geldbeträge, manchmal bis zu 100 USD pro Spiel, welche nicht selten 3-10 Minuten dauert, eine sogenanntes SpeedChess, bei dem beide Spieler zunächst 5 Gramm Speed durch die Nase jagen, bevor das Spiel lostgeht. Während Marc diesen Freibeutern der Neuzeit zuschaute (obv. hätte er gegen sie gespielt und auch gewonnen, aber er spielt nicht um Geld), näherte sich eine unscheinheilig wirkende weibliche Gestalt von kleiner Größe und fragte ihn, ob er ihr sich mit Handys auskenne und ihr bei der Konfiguration ihres Handys helfen könnte. Zeitlich unter druck lehnte er ab, und gab ihr zu verstehen, er kenne sich mit ihrem Handymodell nicht aus. Sie gab aber nicht nach, versucht nun gar dieses Mobiltelefon zum Sonderpreis von nur für 10 Dollar zu verscherbeln. Auch hier blieb er erbarmungslos und verdeutlichte ihr, er bräuchte kein zweites Handy. Sehr suspekt wirkte sie, als sie anbot sie zu daten für dieses Crackgeld obv. einen Austausch sämtlicher Körperflüssigkeiten mit ihr durchzuführen. Irgendwie schaffte er sie sich vom Hals zu halten, idealerweise kam auch schon der Bus. Damit ihr eine Vorstellung habt, wie eine Crackhure aussieht, bitteschön:






Noch nie war Roman erleichterter in einen Bus eingestiegen zu sein. Es war überfüllt und wurde von einem Blindemnigger mit Sonnenbrille gefahren. Wir mussten stehen, hatten aber kein Problem damit, denn der fuhr richtung Golden Gate Park, dem Ort, der alle Wünsche wahr werden lässt. Unsere Augen wanderten im Bus umher, auf der Suche nach verdächtigen Merkmalen wie zB. einem Schild, das besagt, man solle Sitze für behinderte Wesen freihalten. Da wir eh nicht sitzen konnten, standen wir, denn es waren kein Sitzplätze mehr frei, deswegen blieb uns nicht anderes ürbig. So interessiert an Kultur, wie wir sind, beobachteten wir die Leute und stellten Vermutungen, anhand ihres Aussehens, über sie an. Unsere Schlussfolgerung war, dass alle die sitzen, tatsächlich auch körperlich oder geistig behindert waren. Wir gehen noch zwei Schritte weiter und sagen: Es ist so! Eine obv. afroamerikanische Frau mit abgedunkelter Sonnenbrille (ich glaube so langsam gehen wir über die Gürtellinie -.-), die vor uns saß, sah verdächtig wenig behindert aus, aber so richtig fast nicht behindert. Aber das konnte ja nicht sein, denn sie saß, also fragten wir sie, ob sie uns den Platz frei machen könnte. Was sie darauf antwortete, während sie die Sonnebrille abnahm, haut uns heute noch regelmäßig den Vogel raus, sie sagte folgende Worte: "DO I LOOK LIKE I'M NORMAL?" Ihre Augen starrten dabei in die entgegengesetzten Richtungen, also nach oben und nach rechts. Tatsächlich hatte sie aber gar keine Augen! Zumindest ereignete sich das so in unseren Köpfen. Also schnell sich von diesem Schock wieder ablenken und nach Draußen starren.

Wo wir aussteigen mussten, wussten wir nicht genau, besser gesagt gar nicht. Wir fragten eine ältere weiße Frau um Hilfe. Sie meinte, wir sollten in zwei bis drei Haltestellen austeigen, dort befänden wir uns etwa in der Mitte des Parks. Von wegen alte Hure! Die Haltestelle, die sie uns vorschlug war im ersten Achtel der Gesamtlänge des Parks, also musste sie sterben. Wir verfolgten sie und stachen ihr mit einem Messer 52mal in den Kopf.  Nein Spaß, wir ließen sie laufen.
Für diejenigen, die es nicht wissen, der Golden Gate Park einer der größten Parks der Welt und übertrifft sogar den Central Park in N.Y.C. Doch wir hatten Glück im Unglück, denn wir waren im kulturellen Zentrum des Parks angelangt, welches auch exakt die Interessen unseres Urlaubs wiederspiegelt.

 That awkward moment when you realise, that the trees you're watching, are performing 
an exotic sex position and you feel forever alone.

Son, i'm dissapoint


Es ist der Weltmeisterschaftspokal von 1995, der von Lothar Matthäus im Tischtennis gewonnen wurde. Ihr dürft nicht allem trauen, was ihr seht. Die Beschreibung auf dem Bild ist veraltet, nur wenige wissen, dass der Pokal von Lothar den freien atheistisch-kabarettistischen Christen San Franciscos gespendet worden war. Aber die Christen haben es zuweit getrieben und den Pokal für finstere Mächte eingesetzt. Er sollte ein Portal zur Hölle öffnen, doch bevor die Dämonen vollkommen entkommen konnten, verwandelte der heilige Ritter St. Denis III den Pokal mithilfe seinen Freund und Begleiter Wasserschwein Timotheus, in ein Gemisch aus 50% Stein, 31% Eisenoxid und 14% Laugensäure. Die restlichen 45% ist ein bisher unerforschtes russisches Material.



Marc will das Himmelreich erobern und Roman wünscht, er wäre irgendwie Freddie Mercury.


Ein Haus auf dem Kopf, btw wo ist Marc?

 What kind of sorcery is this?? Houseption!


Der ursprüngliche Plan, als wir den Park betraten, war, das Museum "Haus auf dem Kopf", das viele Werke bekanter Künster beherbergt (zb. von Denis-Joseph Silberberg) zu besichtigen. Aber wir waren zu spät. Also beschlossen wir, die "Academy of Sciences" gegenüber zu besichtigen. Was sich aber weniger scheißer als das andere jetzt gegen herausstellte. Gleich im Eingangsbereich trafen wir auf einen etwas älteren Zeitgenossen, den wir Philosorex tauften, denn er wirkte auf uns wirklich nachdenklich, also würde grade der Meteroitenschauer einschlagen und er sich fragt, weshalb seine Arme so kurz sind.  Nachfolgend seht ihr die Highlights aus unserem Besuch in Terrarium, Aquarium, Paladium und nicht dem Planetarium, welches wir verpasst haben wegen Marc.

Nicht lange nach unserem Eintreten, sahen wir diese Tafel. Wie konnten wir daran vorbeigehen, ohne die Welt an unseren genialen Ideen teilhaben zu lassen?

Wie konnten wir an dieser Tafel vorbeilaufen und die Welt nicht an unseren Ideen teilhaben lassen? WIE? Da derjenige, der das Unausgesprochene im Glashaus versteckt, bekanntlich kein Gold aus dem Mund scheißt, entwarfen wir sofort eine Notiz mit einer Idee, die so gut war, dass sie von dem Amerikanischen Sender CNBSWBCB für eine Naturdoku übernommen wurde. Seht selbst (btw ihr solltet die ersten 11 Einträge gelesen haben, damit ihr versteht) Ruft nochmal die Armenierin zurück da bei euren Gehirns, sie dachte bestimmt folgendes:




Das fliegende Mammut, er ist Vorfahre des fliegenden Fisches. Obv is obv.  Die rückwärtige Entwicklung seines Größe, ist auf folgende Theorie zurückführen: Nach der Periode der Kreidezeit sank der Gehalt des Anabolikums in den 7 Weltozeanen drastisch durch das Einwirken von verschiedenen Gasen, die im Folge des Meteroitenschauers ausgetreten waren. Die Gase gingen eine Fusion mit dem H2O Molekül ein. Infolgedessen verringerte sich die Wasserdichte des Wassers um das vierfache ihrer eigenen Zentrifugalkraft. Dies rief die Miniaturisierung vieler Wasserlebewesen, die uns heute bekannt sind, hervor.

Chillin' with Mr. Giraffe

Chillin' with Mr. Bird (wer sieht ihn? nicht den Fehler, sondern den Vogel!)


Chillin' with  Mr. Butterf... wait what? ischörr diese Missgeburten! Linux hat unser Bild geklaut und es als Standard-Desktophintergrund in ihrem Betriebssystem gemacht. Wenn ihr nicht glaubt, ischöör kauft selber Linux!

Special Agent Frogger im Stealth Mode, ähähähähä

L'evocation


le staring contest

 obviouslement le fish a gagné

Facepalm 5 million years before it was cool

Unter dem eigentlich Museum gibt es eine Safari-Area, wo du mit dem Jeep rumfahren und exotische Tiere jagen kannst. Das haben wir aber gelassen, konnten aber stattdessen heimlich ein Foto schießen.


Alle Geheimnisse unseres Kulturerbes gelüftet, überlegte sich Marc, wohin er mich heute zum Dinner ausführt, sein Restaurant-Guide, ein kleiner burgundroter Reisegnom, der in die Hosentasche passt, gab uns den Tipp, wir sollen doch mal im "Great Eastern" vorbeischauen.



Da wir kleinen Fabelwesen mehr trauen als Menschen, machten wir uns auf in Richtung dieses Speiselokals. Es war bereits dunkel, nach mehreren zurückgelegten Blocks durch Chinatown fanden wir endlich dieses bescheidene mittelgroße Phongrestaurant und betraten es, obwohl es gerade dabei war zu schließen. Besonders auffällig war, wie ein kleiner Phong, in Dresscodekleidung, also weißes Hemd und grünes Jacket, wie alle anderen auch, eine Kristalldeckenleuchte polierte. Wie die meisten Einwohner und Arbeitskräfte in diesem Land machte auch er einen recht knechthaften Eindruck auf uns. Im leeren Restaurant wurde uns der Tisch zugeteilt, wir bestellten, warteten ein wenig und bekamen endlich unsere Speise.


Namaste, Mamaste!

Passt gerade.

 Passt teilchenweise.

Marc vergleicht die Speisen, ob er sie auch mit seinem Anus essen könnte. Wie krank ist er bitte? Jeez...


Das Essen war excellent zubereitet, geschmacklich fast unübertreffbar, zu fairen Preisen. Roman fand nur, die Portionen hätten ein wenig üppiger ausfallen können, aber ihr kennt es ja aus den vorherigen Einträgen, wie verfressen er sein kann, Zuchtrusse eben. Was uns jedesmal negativ aufstößt, ist die Erinnerung, wie uns diese Phongs, die einst selbst "Stranger" in diesem Land des schwarzen Regenten gewesen sind, uns, ihre Kunden, also Könige, behandelten. Da wir ja sehr spät reinkamen, ca. 20 Min. vor Ladenschluss, standen sie quasi mit verschränkten Armen auf die Uhr schauend hinter uns, während wir (s)aßen. Wir ließen uns aber nicht bedrängen und dachten gar nicht, daran das Kautempo zu erhöhen. Interessant zu erwähnen ist auch, dass wir ja beide extrem hungrig waren, Marc aber erdreistete sich auch noch dazu, probieren zu wollen was Roman sich bestellt hatte, Roman willigte aber nur ein, wenn Marc eine Chili von seinem Gericht essen würde. Zunächst wollte er nicht, später jedoch beim Verlassen des Restaurants ließ er sich das nicht auf sich sitzen, auf ewig als kleine Phongpussy deklariert zu werden, und tat was sein kaum vorhandener Männerstolz ihm befahl: er aß die Chili. Einige Augenblicke später, hätte er sich gewünscht die Zeit zurückdrehen zu können. Die Geräusche, die er von sich gab, gleichten dem Schnaufen eines gebärenden Ochsens während der Menstruationsperiode. Schwindel begleitete ihn, da er kein Eis hatte, musste er tief Luft ein- und ausatmen um nicht zu sterben, fluchte dabei jede Sekunde und machte Romans Mutter dafür verantwortlich, dass er die Chili aß. Umad, bro :D? Hart im Nehmen, weich im Geben, überlebte seine eigene Überheblichkeit gerade noch so. Btw. als wir raus waren, polierte der Poliererphong immer noch, fuck his life.

Ganz normale Pennermeile irgendwo in SF, diese Penner sind entweder minderjährig oder aber eine Gattung, die nur mit im Licht schläft.

Wie zum Teufel, fährt das Scheissding da rum?
Erinnert ihr euch an die Höhenunterschiede der Straßenblocks? Impossibru!

Im Hostel wieder zurück, begaben wir uns dorthin, wo wir uns heimisch fühlen - in den Keller...zum bloggen...mit Bier...YOU DON'T SAY! Nach einigen Stunden fleißiger Arbeit und einem weiteren epischen Eintrag nur für euch, war es an der Zeit abzuschalten und die Nerven für einige Stunden ruhen zu lassen, wir konnten dabei allerdings uns folgendes nicht verkneifen:

wait for it...

waaaiiit....


Ihr müsst euch vorstellen, alle zehn Betten in dem Zehnbettzimmer waren belegt, der Raum war stockdunkel, alle schliefen. Ich musste mit Blitz fotografieren. Wir lagen lachend am Boden, bzw. Roman auf seinem Bett und mussten halt so leise wie nötig sein, damit niemand von unserer geistig gestörten Aktion mitbekommt. Wie wir am nächsten Morgen erfuhren, hatte das nicht ganz geklappt. Aber dazu später mehr.

Peace, we're out.

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