Montag, 30. Januar 2012

Tag 13: "Askaban wants YOU!"


Hier stehen wir nun, vollgepumpt mit Drogen in irgendeiner Bar in San Francisco, dem Tode nahe. Wie konnte es zu dieser dramatischen Situation kommen? Schauen wir uns den Tag mal genauer an:

Tag 13 war ein ganz besonderer Tag: wir hatten unsere 30.000 Seemeilen angesammelt und konnten diese nun in zwei Logentickets auf dem ganz normalen Überfahrtsboot eintauschen. Leider haben wir die Tickets gegen ein Schaf und zwei Türgriffe eingetauscht. Warum zwei Türgriffe fragt ihr euch nun? Tja, wenn ihr die Tür dann nur von einer Seite öffnen könnten, würde euch wohl selber klar werden, dass es ein schlechter Tausch wäre. Zum Glück dachte Roman daran und wir konnten einen guten Handel abschließen. Wir wollten trotzdem auf Askaban gelangen, also kauften wir zwei weitere Tickets, übers Internet und holten sie direkt am Pier bei Mr.Crabs und nicht über Dritte oder Vierte. Um 1:30pm sollte es losgehen, wir gingen etwas spät los, was auch der Grund war, dass wir wie zwei Behinderte mit einem Schaf am Pier entlangrennen mussten. Zum Glück waren wir gerade noch rechtzeitig da. Als wir schon fast dabei waren, dem Schaf einen Namen zu geben, machte die Kontrolle beim Boarding uns einen Kreis durch die Rechnung. Das Schaf durfte nicht mit, ergo versenkten wir es schweren Herzens im Bay von San Francisco. Dies stellt sich später noch als schwerwiegender Fehler heraus.
Wir betraten also mit 5000 anderen Seemeilensammlern, aber ohne Schaf die Fähre, die unseren Vorstellungen der Sicherheitsstandards absolut nicht entsprach. Bosslike, wie ihr es von uns gewohnt seid, platzierten wir unsere beiden süßen Prinzenspopos am Deck in Richtung Backbord.



Dieses Boot drohte zu Kippen. Wie man sieht, versuchen die Leute mit ihrem Gewicht das Boot auszubalancieren, während wir, Touristen wie sie, fotografieren und amüsierend auslachen. Je mehr wir uns der insel näherten, desto klarer wurde die Sicht, es ploppte ein Warnhinweis auf kurze Übersetzung auf gut Deutsch: "Betreten der Insel verboten, bei Zuwiderhandlung kommt Grimbart aus seiner Höhle und fickt euch in den Arsch.". Wir haben uns die Übersetzung von lokalen Sprachexperten bestätigen lassen. Challenge accepted!


Nach einer ca. 20-21 Minütigen Fahrt und weiteren gesammelten Seemeilen, dockten wir auf Askaban an. Nach einer kurzen Ansprache eines fetten weißen Securitytypen mit Autotune-Stimme, gingen wir auch sofort die zickzackförmige Straße hoch, um die Insel zu begutachten. Wir wollen euch nicht mit langweiligen Details über die Insel langweilen, wenn ihr mehr wissen wollt, besichtigt sie doch selbst.




Am Anfang nur eine Pistole, erweitere sich diese Gun durch verschiedene Gadgets, Add ons und Upgrades, Nach und nach zu diesem Prachtexemplar damaliger Rüstungstechnik. Es gab einen Schalter, bei dem man zwischen Tommygun, also dem großen Ganzen und der kleinen Pistole wählen kann. Es kam nicht selten vor, dass man vergaß den Schalter umzulegen und sie im "Normalmodus" als Tommygun zu benutzen. Man schoss sich dann von hinten in die Hand.

Zu dieser Jahreszeit fliegen ungewöhnlich viele Wale an San Francisco vorbei, unter Wasser versteht sich.

Die hängenden Gärten von Babylon wurden hier detailgetreu nachgebaut.


Die Massendusche in welcher alle Sträflinge gemeinsam an einer bestimmten Uhrzeit duschen mussten. Nicht nur, dass das Wasser immer kalt war, die Duschen bewegten sich auch noch wie in einem Sushirestaurant um den Häftlingen das Reinigen ihres Körpers so schwer wie möglich zu machen. Die Wächter machten sich zudem einen Spaß daraus, den Insassen die Seife aus der Hand zu schlagen.


Linkes Bild: "Because being jailed without headphones is too mainstream."
Rechtes Bild: Diese Zelle gehört zu den Luxusvarianten. Leute die frisch reinkamen, besaßen das abgebildete Möbiliar nur teilweise oder gar nicht. Dieses hier hatte offenbar einem gehört, der sich schon einige Privilegien erarbeitet hatte. Wenn man sich diese Privilegien durch beispielhaftes Verhalten verdient a.k.a. genügend Ärsche geleckt hatte, durfte man sogar Accessoires wie ein Schachbrett besitzen. In dieser Zelle gab es tatsächlich einen Ausbruch, der durch das Durchschaben der Wände mit einem Löffel ermöglicht wurde. Dies erinnert auch obv an den Film "Die Verurteilten".


Rechts: Asian ninja strikes again. Nein im ernst, was will uns der Vollidiot damit sagen?

"Forever Alone"-Baum. Welches Muster versteckt sich noch in diesem Bild?

Askaban besitzt eine der größten Seemövenkolonien der Nordküste Kaliforniens.

Der Warner Bros. Wasserturm. Marc ist begeistert.

Es gab keine Hinrichtungen auf Askaban, jedoch fünf Selbstmorde und acht Morde.

Chillen with Mr. Möwe bis zu nächsten Fähre.


Deutlich erkennbar ist, dass Mr. Möwe über Marc's Anwesenheit nicht sehr erfreut ist, denn Mr. Möwe ist ein Rassist, er hasst Phongs und fette Securityleute. Nach einigen Stunden wissenschaftlicher Fortbildung auf dieser Insel des Grauens, fingen die erste Dementoren in der Nachmittagsgräue an aufzutauchen. Schleunigst mussten wir das ehemalige Bundesgefängnis, dort wo damals Familien selten ihre Türen abschlossen, verlassen. Zum Glück erwischten wir noch eine Fähre, einige andere Touristen hatten weniger Glück. Ihnen wurden die Seelen aus den Körpern gezogen.

Zurück auf dem Festland, meldeten sich unsere Mägen zum Rapport. Roman hat schon die ganze Woche damit genervt, dass er unbedingt zum SF Hooters will. Er meinte auch, er hätte ihn am Tag unserer Ankunft beim Cruisen am Stadtrand gesehen und wüsste ganz genau, wie er dahin kommt. Ich erinnerte mich an die vielen Male zurück, wo Roman immer in die entgegengesetzte Richtung des Zieles gelaufen ist, bzw er immer um mindestens 180 Grad falsch lag, ganz zu Schweigen von seinen Kartenleseskills. Mein Instinkt sagte mir, ich solle nicht auf ihn hören und wir gehen lieber in ein Restaurant, von dem wir den Standort sicher kennen, aber mein Freundschaftssinn riet mir: "Gib ihm noch eine Chance, zu beweisen, dass er kein wertloses Stück Scheiße ist".


Wir liefen also los, immer an der "Küste" entlang, denn dort sollte sich besagter Hooters befinden.
Wir legten eine nicht unbeachtliche Strecke zurück und unsere Füße fingen langsam an unsere Mägen nachzuahmen: sie schmerzten. Erfreulich war aber, dass wir die "Akademische Kunsthochschule" auf diesem Weg sahen, einen schönen kleinen Park durchquerten und einige Kunstwerke bewundern konnten.

Paint in Real life

Ein wirklich seltsamer Spielplatz für Kinder

Wir liefen und liefen und liefen. Während sich mein Gemüt mit einem Grad pro Meter, den wir zurücklegten, erhitzte, bestand Roman immer noch darauf, dass es nicht mehr weit seie und wir den Hooters gleich sehen müssten. Nach einer Weile veränderte sich die Umwelt um uns herum Downtownmäßig. Langsam kam mir das ganze nun nicht mehr Spanisch (wie immer, wenn Roman die Leitung übernimmt) sondern allmählich Chinesisch vor. Ich fing an ein paar Leute zu fragen, wie weit es denn noch sei. Die meisten verstanden mich obv nicht, da sie ihre eigene Sprache nicht beherrschten, oder auf meine Schlitzaugen starrten, anstatt mir zuzuhören. Letztendlich, erschien uns der allwissende Wegweisergeist in Form eines weißen Blumenhändlers. Dieser Vollidiot von Untermensch schien mich aber auch nicht zu verstehen, nachdem ich ihn nach Hooters fragte. "Ah, you mean hoodaz?!" 


Er erklärte uns, wo unser Zielort sich genau befand. Wir waren fast da, nur dass wir die zurückgelegte Strecke in die falsche Richtung gelaufen sind. Wo wir tatsächlich hinmussten, wird anhand folgender Karte deutlich:


Daraufhin Marc:


Obwohl der Weg nun doppelt so lang war, wie ursprünglich, verging die Zeit doch relativ schnell, da Marc mit Ragen beschäftigt war und Roman damit, seine Dummheit zu rechtfertigen, was ihm offenbar auch noch Spaß bereitete. Der Streit ging allerdings nicht lange und legte sich bereits am Abend. Als wir dann aber endlich in der ersten Kaserne des guten amerikanischen Fastfoods angelangt waren, vergaßen wir unseren Streit, denn wir waren hungrig wie Kakteen im Spätherbst und wollten nur essen. Wir nahmen beide die "Daytona Beach Spicy Wings", von denen Roman schon in LA begeistert war...ich fand sie scheiße. Begleitend zu dem Mahl leisteten wir uns in unserem sparsamen Urlaub ausnahmsweiße mal je zwei Bier, aber nur, weil es Happy Hour war. "Wer den Dollar nicht verehrt, ist den Quarter nicht mehrwert!" sagt man zumindest drüben.


Fotos mit Hooters Girls sind ein Muss, daher steht Marc hier mal Modell und übt aber im gleichen Atemzug Kritik aus, dass Kinderarbeit auch in den USA mittlerweile vollkommen alltäglich ist. Wenn ihr etwas auf der Speisekarte nicht versteht, dann fragt nicht, was es heißen könnte, uns konnte die kleine IQlose z.B. nicht erklären, was "Coleslaw" (=Krautsalat aus Weißkohl) ist. Marc fragte sie explizit, ob es etwas salatartiges sei, sie antwortete mit "Nein" bzw. wusste es nich. Als sie es dann brachte, war es halt doch Krautsalat, Marc erkannte diese Speise sofort, ihm war nur der Name nicht bekannt, was er auch der "Waitress" mitteilte. "I told you it wasn't salad.^^ ähähähähhä". Offenbar erkannte sie nicht, wie Marc zu diesem Zeitpunkt gelaunt war. And again...


Und jetzt der Hotshot des Monats:

"Cüüüüss moruk! Was ne Fettfresse, digga, ischöör, er der größte Opfa, waaass loss. Letzte Woche, er macht sich noch so an mich ran, heute, er macht so auf Passionshengst, waaass loss!?" Nein im Ernst, der tägliche Fraß in den FastFood-Ketten macht euch innerhalb zwei Wochen locker zur ner fettleibigen Kreatur, waaas loss. Das ist echt nicht witzig, dort es ist eine ernstzunehmende Problematik.
Vermutung Nummer 1: Er sieht imo sehr sexuell erregt aus, schmiedet aber gleichzeitig Pläne, wie er die zwei Hotties in Scheiben schneiden wird.
Vermutung Nummer 2 greift dann, wenn Vermutung 1 nicht dies nicht tut und die besagt, zu diesem Moment herrscht in seinem Kopf einfach nur stille Leere. Je länger ich mir diese Anmaßung von Fotografie anschaue, desto eher tendiere ich zu Fall 2. Btw, am I doing this right?




Weder wir, noch irgendjemand anderes konnte uns sagen, ob diese Straße aufwärts oder abwärts geht.
Wir nehmen aber an, sie führt direkt zum Eingang in die Hölle oder Hogwarts, eins von beiden. Wir gehen noch einen Schritt weiter, und sagen...wait, what? Natürlich liefen wir da nicht weiter, sondern 1,5 Meilen außen rum.

Irgendwann abends kamen wir wieder zurück in die Jugendherberge. In unserem Bungalow von Zimmer, welches wir wie bereits erwähnt mit 9 weiteren sogenannten Menschen aus aller Welt teilten, waren jetzt auch einige Mädels. So spontan wie wir sonst immer waren, sagten wir ihrer Einladung, irgendwas zusammen trinken zu gehen zu, wir hätten sonst eh nur gebloggt. Man gab uns zu verstehen, wir wären nicht die einzigen, die imstande waren Deutsch zu sprechen, eins der Girls, bekam tatsächlich mit, wie wir am letzten Abend im Zimmer einen Lachkrampf hatten. Ihr erinnert euch noch an die Fußattacke? Wir hofften nur, dass sie das von ihrem Bett aus nicht gesehen hatte, setzten unser bestes Pokerface auf und wechselten das Thema.
Es waren drei weitere Franzosen dabei, die sich später als recht interessante Trinkpartner entpuppten. Die dunklen Weiten der Stadt erwarteten uns mit ungebändigter Gier. Vor einem Liquor Store, nicht weit vom Hotel entfernt, warteten wir auf einen seltsamen Typen, den alle nur "Jesus" nannten, Wir fanden es seltsam, er konnte nämlich keine Wunder vollbringen. Laut der gesamten Begleitung, war er vollkommen durch den Wind geweht. Recht wenig überrascht zeigten wir uns, als die Mädels nach einem kurzen Telefonat mit ihm, uns mitteilten, dass "Jesus" es fertig brachte, bekifft die Treppe runterzustolpern, wie ein Homo, Juuunge :D. Anscheined brach er sich dabei irgendeinen zum Betrinken wichtigen Knochen, vll. Rückenwirbel, keiner wusste es, jedenfalls begab er sich richtung l'Hospital. Wieder einmal wunderten wir uns, dass er sich selbst nicht helfen konnte. Anyway, wir fuhren straight mit der Metro zum "Mission district".


Dort entschieden wir uns, eine der ältesten (es heißt sogar es wäre die älteste) Bars aufzusuchen. Ihr Name war "Elixir", recht klein aber gemütlich und ziemlich stimmigmäßig. Die Mädels hatten anscheinend mit "Jesus" dem hirnamputierten Lustmolch gekifft, denn sie hatten aus dem Nichts Hunger und mussten erst ein Restaurant aufsuchen.


Zum Foto rechts:
Ich bin und bleibe wohl einer der wenigen, die live bei Marc's seltenen Epilepsieanfällen dabei sein durften, vielen, vielen dank Marc! Ich werde diese wertvollen sowie lehrreichen Sekunden, in denen du auf'm Boden kauernd wie eine Raupe lagst und dabei Geräusche eines brütenden Raben nachmachtest, während ich dir nicht half,  nie vergessen. Die Träne, die ich beim Schreiben dieses Absatzes vergieße, ist also nur für dich, Bro, no homo ;).

1 Pitcher Antoine, 1 Pitcher Roman, 1 Pitcher Marc und wir sind wieder raus. Fällt euch die ungleiche Verteilung der Getränkekosten auf. Richtig, auch wenn es absolute Idioten gewesen wären, wären wir wohl noch in eine zweite Bar mitgekommen, um unseren wertmäßig ausstehenden Alkohol einzufordern. Die Franzosen waren aber echt cool, wir redeten auf Englisch, welches sie für Franzosen recht gut beherrschten, besser als die Mexicaner und Phongs der Vereinigten Staaten. Als wir die erste Bar verließen, seilten wir uns auch automatisch vollständig von den Weibern ab, a.k.a. sie haben uns ignoriert, a.k.a. sie haben uns ignoriert, weil wir sie zuerst ignoriert haben. Wir hatten halt unseren gemütlichen kleinen Kreis von Dichtern und Denkern, Richtern und Henkern, ähähähähä und dort war einfach kein Platz mehr für irgendwelche logiklosen Waschweiber. Die nächste Bar, die wir heimsuchten, hieß "The Green Lantern", was soviel bedeutet wie "die grüne Laterne". Dort angekommen, bestellten wir uns gleich mal ein paar Tequila Shots, welche einfach mal doppelt so groß waren wie in gewöhnlichen deutschen Bars. Wir schlussfolgerten, dass dies "double Tequilas" waren.

Ziemlich angetrunken, bemerkte Marc irgendwann ein weiteres Bier vor ihm auf der Bar. Ohne sich zu fragen, woher dies denn sei, oder wer es bezahlt hatte, trank er es einfach. Roman und Antoine erzählten mir aber, dass mir der Drink von einer älteren Frau (ca. 30-90 Jahre alt) hingestellt worden war und diese Frau hinter mir saß. Ich spähte nach hinten und sah eine, ich kann mich nicht genau erinnern, aber ich glaube es war eine eher hässliche MILF, eine der Sorte, die systematisch Jagd auf ahnungslose, junge, gutaussehende Exoten wie mich machen. Dem nicht genug, kam eine jüngere Dame mit einer Freundin rein und belegte die beiden Plätze neben uns. Beim Hinsetzen bemerkte ich, wie sich ihre Weichteile erheblich gegen die Meinigen drückten. Als sie dann auch noch zweimal ungefragt von meinem Drink probierte, sagte Roman: "Cüüüs moruk, quote mote, waaas loss, ischöör digga, warum baust du nicht tam so eine Debatte mit ihn auf!" Also tat ich, was mir mein Bro riet und fing an ihnen zu debattieren, mit vielen Klauseln natürlich! Der Smalltalk endete aber unerwartet abrupt mit der Beantwortung der Frage, woher ich denn kam. Das nächste Mal werde ich wohl ein anderes Land, als Deutschland, nennen. Tatsächlich schien sie ein verdammtes Problem damit zu haben, dass ich aus Deutschland komme, oder sie kannte die Bedeutung des Wortes "Germany" nicht und dachte ich wolle sie verarschen, sollte ja nicht das erste Mal gewesen sein (Justin, u mad, bro?). Die Lösung dieses Rätsel war simpel wie eh und je: Logic Level: Women.

So gegen 4am haben wir uns aufgrund von Romans Kopfmerzen und intensiven Trunkenheitsgrades endlich entschieden, uns auf den Weg zu machen. Wir verabschiedeten uns von Antoine, Philippe und Jean-Pierre Lecoq und verließen die Bar in Richtung U-bahn Station. Pustetorte! Sie war geschlossen. Also nahmen wir uns gezwungenerweise ein Taxi und ließen uns royalmäßig zu unserem Schloss kutschieren und ließen unsere fast-toten Seelenhüllen zu Bette fallen.

In diesem Sinne:

Peace, we're out.

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