Samstag, 10. März 2012

Tag 14: 2 Guys, 0 Rooms

Schjschjschjschjüschjüschjüschjschjschjschjüschjüschjüschjschjschjschjüschjüschjü....
WTF is this? Was auch immer dieses nervige Geräusch verursachte, es ließ uns verdammt ragen. Lasst uns verdammt nochmal schlafen!!!  "Excuse me Sir, we need you to wake up, we have to clean this room entirely." Ich merkte, wie jemand an meinem reglosen erigierten Körper rüttelte. Es war Roman.
-"Wait what... wie spät ist es?". Es war bereits nach 12 und ich realisierte langsam, dass wir schon lange ausgecheckt haben mussten. Wieso? Am Tag der Reservierung hatten wir ja nur Dienstag bis Freitag und Sonntag bis Montag im Hotel "Dakota" reserviert. Man sagte uns, wir müssen nur kurz vorher mal mit dem Rezeptionisten reden und ein Bett für Samstag reservieren. Eigentlich kein big deal, aber wir hatten es im Suff total verplant. Fol, check out Limit war um 10:30 und es gab eine Verspätungsgebühr, die Roman später mit Blow Jobs begleichen müssen wird.

Nun gut, wir waren also mit zwei schwarzen Putzfrauen im Zimmer, ergo hatten wir verständlicherweise sehr große Angst. Vergewaltigt von zwei fetten afroamerikanischen Frauen im Putzfummel ist nämlich nicht genau das, was man daheim seinen Eltern erzählen will. Schnell reinigten wir unsere Antikörper, packten zusammen und zischten ab. Doch wir werden wiederkommen. Erwartet unsere Rückkehr an der Mittsommerwende, blicket dann nach Westen!
Gestrandet wie ein Fels im Wasser, wussten wir jetzt weder rein noch raus. Wir hatten für die nächste Nacht kein Dach überm Kopf. Aber was jetzt?

 Die Lage scheint aussichtlos zu sein...

 ...aber es sind genau diese Zeiten, die uns den meisten Spaß bereiten. We're fucked.

Fällt denn keinem auf, wie kurz Roman's hässlicher Daumen hier ist?
Ich kenne da was, es ist noch kürzer, if you know what I mean ;)

Die in letzter Nacht versoffenen Gehirnzellen müssen wieder aufgefrischt werden, erst dann können neue Ideen und Innovationen fruchten. Mit reaktivierten Neutronen, fiel uns das Denken wesentlich leichter und wir bemerkten auch sofort, da wir praktisch in einem Viertel waren, in welchem es von Hostels nur so wimmelte, unsere Lage eigentlich gar nicht fatal war. Also zogen wir um die Blocks und checkten die Rezeptionen nach freien Zimmern ab.

Wir hatten eine der meistausgebuchten Saisons erwischt, denn sämtliche Hostels im Umkreis, bei denen wir nachfragten, waren von vorne bis hinten ausgebucht. Wir machten uns ein Spaß daraus, und klapperten einige Edelhotels ab, checkten die Preise. Ein besonders edles betrat Roman und wollte sich anschauen, ob es für ins in Frage käme. Es war ein wirklich sehr schön eingerichtetes Appartment, hatte ungefährt gefühlte 100 Etagen beim Aufzugfahren. Ein einfaches Doppelbettzimmer kostete 399,- USD Startpreis pro Nacht, Roman machte dem Rezeptionisten eindeutig klar, dies sei zu billig und wir wären auf der Suche nach einer ganz anderen Preisklasse und verlies dieses Hotels umgehend. Kurz vor dem Verlust unser letzten Hoffnungsschimmer und auch kurz davor wir uns mit dem Gedanken abgefunden haben, auf der Straße zu schlafen, gab uns eine Fee an der Rezeption des USA Hostels ein Liste mit einigen, in Frage kommenden Jugendherbergen, die eventuell noch Viehställe/-kammern frei hatten. Als wir sahen, dass auf der Liste noch  Telefonnummern und eine Karte waren, trauten wir unseren Haarwurzeln nicht!!! Gerade die letzte Nummer, die wir auf der Liste abarbeiteten, erwies sich als Glückstreffer. Es war ein Doppelzimmer mit zwei Betten für einen moderaten Preis, nur einen Block entfernt.


Wir haben uns nicht unwesentlich erschreckt, als wir diesen gestreiften Elefanten gesehen haben und das auch noch am Tag. Der Name der Bleibe für Samstag Nacht war 'Amsterdam Hotel'. Es wurde seinem Namen auch gerecht. Wieso, wird ersichtlich im weiteren Verlauf des Tages. Nun galt es in unser Zimmer einzuchecken und erstmal etwas entspannen und den Rest des Tages durchplanen. Da waren wir, mit einer niedlichen Inderin am Check-In und forderten eine Prinzen Suite, es war aber alles wie erwartet besetzt, bis auf den Raum, wo das ganze Putzzeug steht, wie ihr den folgenden Bildern entnehmen können, zumindest dachten wir, man habe uns in einem Reiningungsraum einquartiert. Man sicherte uns auch gegen eine kleine Extragebühr zu, das Zimmer würde einen Ausblick bieten, den sonst kein andere Zimmer bieten kann. Hmkaayy.

They were right

Marc stellte bald fest, er brauchte den Schrumpftrank aus "Alice im Wunderland", siehe obiges Bild, ähähähäh. Fertig eingerichtet, war es an der Zeit einen Friseur aufzusuchen, was eigentlich schon längst überfällig geworden war, wie man nachfolgend sieht, wobei dem Wal links ein Besuch im Gym uns auch ganz gut täte:


Aber das Schicksal hatte es anders mit uns gemeint. Die Zeit der Glückseligkeit, in der wir froh waren, ein Kopf über dem Dach zu haben, war viel zu kurz, zumindest für Marc. Als dieser seine Emails checkte, erfuhr er, dass sein Haus von einem Ir(r)en abgefackelt wurde. Pics or it didn't happen, sagt ihr?!


Somit galt es für die nächsten zwei Stunden, alle Planungen für diesen Tag liegen zu lassen und ein bisschen Detektivarbeit zu leisten. Marc musste, ob er wollte, oder nicht, rausfinden, was passiert ist. Es mussten Emails geschrieben werden und Zeitungsartikel gelesen werden. Gleichzeitig musste Marc versuchen, mit dieser grausamen Welt klarzukommen (aka nicht zu weinen). In der selben Zeit inspizierte Inspektor Widget alias Roman das Zimmer nach vergossenen Flüssigkeiten, eigenartigen Gerüchen und unüblichen Vorkomnissen. Er konnte in seinem winzigen Gehirn wohl nicht realisieren, was es bedeutet, seine Wohnung zu verlieren, er stellt sich vor, man könnte wie in einem Computerspiel, nachdem man gestorben ist, einfach restarten. Nach 5 minuten meinte er:
-"Marc, du kannst eh nichts mehr machen, hör auf dich aufzuregen".
-"Roman, deine Familie ist abgestochen worden, hör auf traurig zu sein, du kannst eh nichts mehr dran ändern".
-"Seems legit".

Da die Reue vor dem Magen kommt, gingen wir etwas essen, denn Marcs Gemüt musste etwas besänftigt werden und da er ein deliziös zubereitetes Mahl mehr liebt, als sich selbst oder andere Mitmenschen, schien dies die beste Möglichkeit zu sein. Der Zagat Guide führte uns in ein Indisches "Restaurant", was zwar schon laut dem Führer bestenfalls eine Behausung für Küchenschaben war, aber ausgezeichnetes Essen zum Spitzenpreisen serviert. Genau so war es im Endeffekt, wir können diesen Führer nur weiterempfehlen, Christian Bale benutzt ihn in "American Psycho" auch.


Photobombing Level: Indian. Sieht aus wie Scheiße, aber schmeckt wie Kornkraut mit Weisslöffelessig


Sattgegessen, aber ohne schnieke Frisuren, ließ sich die Stadt schlecht unsicher machen. Wir suchten also zwanghaft nach einem Friseur, der unsere Pederastenhaarschnitte zu modernen, stilvollen Kunstwerken verwandelt. Nur mit einer ungefähren, aber keiner exakten Vorstellung der Friseurlocations durch Google Maps, gingen wir direkt nach dem Festmahl zu Fuß los.
Von den drei Adressen, die wir uns rausgepickt hatten, fanden wir, für unsere Verhältnisse noch "zum Glück", nur eine und die war auch noch geschlossen.  Unser 3-tägiger Marsch führte uns auch in die Höhen der Stadt, dort wo die Luft noch sauber ist und nach Dollars stinkt, wo sich UNO-Vorsitzende in speziellen Gebäuden zusammentreffen und wo Maybachs rumfahren und Straßen epische Adjektive tragen.

Wer bitte möchte nicht in der "Epischen Straße" wohnen?! Nein nein, lasst uns unsere Fantasien!!

Die hängenden Gärten von Babylon, Teil 2


Man sieht es den beiden Gebäuden nicht an, aber ihre Eingangsbereiche wurden von demselben Architekten entworfen: Quasimodo-Kunibald der Ahnungsreiche. Links seht ihr die einzige Kirche auf der Welt, in der auch Atheisten ihre Sünden beichten können. Wenn ihr auf dem rechten Bild das Schild in der rechten oberen Ecke seht, dies ist nicht das echte Kalifornien.


Dies ist das Gebäude des Uno Sitzes. Wir bewundern und bestaunen es immer noch, dass dieses Spiel so an Popularität gewonnen hat, dass seinetwegen ein Gebäude errichtet wurde.
Gerade in diesem Bonzenviertel, wurden wir Friseurmäßig obv nicht fündig. Also liefen weiter, wieder den Berg runter und stießen, wie so oft auf Chinatown, das Viertel, welches nicht weit von unserem Hotel lag und im welchem es nach Reis und Soja stank. Diesmal konnte Roman es Marc wieder nicht verwehren, ein Blick in seine Heimat zu werfen.

Wer von diesen Menschen denkt folgendes: "Bitch, I'm fabolous!" ? Faxt uns eure Lösung!


Es gab zu viele Geschäfte und noch mehr Japsen, trotzdem hatten wir den Anstand, zumindest in ein Geschäft zu gehen, in Korea gehört sich das nämlich so. Dort haben wir uns auch entschieden, ein paar ihrer Accesoires anzuprobieren, wie diese echthaar-Perücke. Roman ist der, Sexy Ginger!
Die Besitzer des Ladens hatte leider schon lange keine Hungersnot erlitten, anders konnten wir uns die bestialischen Preise von 40$ pro Kopfbedeckung nicht erklären. Anscheinend gehen die Teile so gut weg (wie lauwarmer Stinkefisch), dass sie diesen Preis halten können, oder sie besitzen das Monopol in Chinatown und die Yakuza verbietet allen anderen Läden den Verkauf gleichartiger Produkte.


Genug gespielt, jetzt wird wieder ein Auto zu Schrott gefahren, oder Kaffee getrunken, irgendeinen kranken Scheiß abzuziehen jedenfalls. Wir entschieden uns für Zweiteres, denn Roman muss nach dem Konsumieren von Milch immer hart furzen. Für Außenstehende ist dies unerträglich, es treten Blutungen auf, es kann sogar tödlich sein, in diesem Fall ist Entscheidung 2 > Entscheidung 1 in Rubrik Hardcore Badass. Starbucks it is.

Den letzten Sitzplatz besetzt, Netbook auf den Tisch geknallt und ab in die Warteschlange. Roman bezahlte für seinen großen Cappucino 2,50$. Dies war sehr merkwürdig, da der niedrigste Preis auf der gesamten Karte 3,55$ war. Sein Kaffee hätte etwa 5$ gekostet. Good life. Lustigerweise realisierte Marc, dass er gar nicht für sein Getränk bezahlt hatte. Now thats gangsta! Marc, eine gute Seele wie er ist, sagte Bescheid an der Kasse, ihm wurden aufgrund seiner Ehrlichkeit Handschellen angelegt und er wurde abgeführt. Roman bekam von alldem eine Errektion. Nein, Roman bekam von alldem gar nichts mit, er bekam nichtmal mit, dass ich ihm während des Trips jeden Tag 5 Dollar in die Geldbörse geschmuggelt habe. Naja, wir wollen euch ja hier nicht verkaufen, dass Ehrlichkeit zu Bestrafung führt, Marc musste nicht bezahlen. Uns war nicht anz klar, wie weit es denn bis zu unseren Ziel noch war, einen Tipp ganz uns unser Sitznachbar, ein Mac-User. Er sagte nur: "Schaut mal raus Jungs!". Und siehe da, das Schild, welches vorher sicher noch da war, war auf einmal doch da, wo dick und fett der Name unserer Zielstraße draufstand. Wir waren verblüfft. und fragten uns, wer dieses Schild dort so schnell hinpflanztre. Wir nehmen an, nein, nein, wir gehen einen Schritt weiter und behaupten es war der Subway Mexikaner, bestätigt wurde uns das ganze vom einem Bettler, der zwar Spanisch sprach, aber wir wussten, er konnte nur das gemeint haben, es war so obvious.



Der Ferrari von Abraham Lincoln, Modell 120 B Limousine, 1,0-Liter-V12-Motor. Bevor er Präsident wurde, machte er ein dreimonatiges, unbezahltes Praktikum, nachdem er nach seiner Ausbildung bei U.S. Mail nicht übernommen wurde. Fun Fact: Viele wissen nicht, dass es tatsächlich drei und nicht zwei Monate waren. Oben drüber, ein verwahrlostes Gerichtsgebäude.

Während Marc sich also schon ans Bloggen machte, ging Roman durch Blocks und suchte nach Gesocks, ähähähä, nein, nach einer Dampflock....ok ok, nach Friseuren. Nach etwa 20 Minuten, kam er erfolglos mit einem "Okay"-Gesichtsausdruck zurück. Was hattet ihr auch anderes erwartet? Nun denn, meine Freunde, nach einigen Stunden des Bloggens, begaben wir uns ein zweites Mal in den Betondschungel, da Marc mit seiner atheistischen Einstellung Roman nicht glauben wollte, dass alle Friseure entweder zu hätten, oder bereits seit langer Zeit ihre Existenz verloren hatten. Diesmal, musste er sich geschlagen geben, denn tatsächlich hatten alle Haarmacher zu, sogar der, den Roman nicht fand. Einen weiteren Tag mussten also die edlen Knappen mit Wichserfrisuren "aushaaren".




Während Roman ahnungslos mit den Schultern zuckt und die Welt im Zeitraffer an ihm vorbeizieht, verpasst er die Chance mit einem geklauten Vehikel über diese Schanze (links) in in das Himmelreich zu brettern.

Etwas früher an diesem Tag, meinte Roman aus dem Nichts heraus: "Weißt du Marc, meine Mütze steht mir so gut und vorallem passt sie zu dem Rest meiner Kleidung, die Leute schauen mich alle bewundernd an^^". Ein paar Stunden später meinte er beifällig, als wir eine Kreuzung überquerten: "Marc, der Fotograf dort hält die ganz Zeit Augenkontakt zu mir, statt Fotos von den Bräuten (Frauen in Brautkleidern) zu schießen, ich habe Angst, er ist schwul und will meinen After lecken".
Zuerst ignorierte ich diese Sätze, doch auf dem Heimweg, der uns durch diverse Outlets am Union Square führten, warnte uns die Muffinverkäuferin im Muffinladen : "Did you know, that the LA Dodgers and San Francisco Giants are the biggest rivals? People could beat the shit out of you.", so ihre Worte. Trittartig wurde uns bewusst, dass die Leute, die Roman anstarrten, ihn wohl innerlich umbringen wollten und nicht seine Kleidung (wie unrealistisch ist es, dass jemand die Kombination Romans Kleidungsstücke bewundert) oder seinen After wollten. Für den Rest den Abends traute er sich nicht mehr derart dreistdumme Behauptungen aufzustellen.

Zurück im Motel, bemerkte Marc so langsam Romans Lactose-Unverträglichkeit. Nachdem Marc die letzten Tage immerzu ragete, fing nun auch Roman Dampf abzulassen, wenn auch auf seine Art und Weise. Fast schon wie eine kleine Lokomotive, stieß dieser in regelmäßigen Abständen seltsam klingende und gasförmige Wolken aus. Dies erzeugte im Zusammenhang mit den gegebenen Witterungsverhältnissen eine Epistaxis bei Marc. Er bereute es am Leben zu sein. Doch danach war es doch Roman, der es bereute, denn der plötzlich nicht mehr ganz so atheistische Marc, glaubte daran, dass Gott eine Bestrafung auf Roman herabsandte, nämlich einen Juckreiz, der sich nicht gewaschen hatte, d.h. er ging auch nicht durch das Säubern der gereizten Hautstellen mit Wasser und Seife weg,wie man anhand folgender Schnappschüsse sieht:



Der Juckreiz war so derb, dass Roman beinahe das Bewusstsein verlor, zumindest fing er an zu taumeln und stolperte und stieß sich den Fuß an, was sein Gemüt sehr negativ reizte, Marc erholte sich aber jedoch dadurch schneller. Auch trug das Leid seines Kameraden dazu bei, dass Marc von seiner miserablen Lage erfolgreich abgelenkt wurde, wenn auch für 5 Minuten. Romans Neugier hingegen, wuchs immer weiter.






Bevor wir uns zur Nachtruhe begeben sollten, galt es vorerst, unsere Umgebung genauestens zu überprüfen und alle potenziellen Gefahrenquellen auszumerzen. So war in der Wand gegenüber Romans Bett offenbar ein Loch, das für die Luftzirkulation gedacht war, aber kein Gitter hatte, wir fragten uns warum. Nur Roman beließ es nicht beim Hinterfragen, er musste unbedingt am eigenen Leibe erfahren, was sich hinter der Wandaussparung befand. Der Fund war außergewöhhhnnnnn.....

That awkward moment when the fart of your friend stinks as fucking hell making your nose start to bleed

Nach all dem waren wir wieder hungrig und Marc wollte in diesem verpesteten Zimmer nicht einschlafen und in der Nacht ersticken, so begaben wir uns raus um im Subway einen Snack zu uns zu nehmen. Doch der Subway hatte wundermäßiger geschlossen, die Rettung für unsere leeren Mägen kam jedoch in Gestalt in einer kleinen mexikansichen Hot-Dog-Hure ohne Lizenz zum Verkaufen von Hot Dogs in der Nacht auf der Straße. Beim essen der Hot Dogs gingen mit Marc die Pferde durch, er fing an penetrant bezüglich der fehlenden Lizenz nachzuhaken und wollte bei ihr absichtlich ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen. Er war darauf erpicht, Besitz von ihrem Körper zu erlangen, dabei nur wirtschaftliche Interessen verfolgend. Vielleicht würde sie aus Angst ihren Körper verkaufen. Wer weiß.

Um den Tag die Jakobs Krönung zu verpassen, machten wir nachfolgendes Foto mit dem gerade eben verstorbenen Bettler. Geschlagene zwei Stunden haben wir gewartet bis er die Löffel abgibt und sein verdammter Geist die Hölle hinabfährt. Immer wieder stammelte er keuchend irgendetwas von "Dollars" und "Eat". Wir taten so, als würden wir kein Englisch verstehen. Bevor wir gingen, erfüllten wir ihm seinen Wunsch: Wir stopften ihm einen Hot Dog in seinen Mund (und damit meinen wir den abgehackten Schwanz seines blinden Hundes) und bedeckten seine Augen mit zwei gefälschten Dollar Münzen, in der Hoffnung, der Fährmann würde diesen Betrug bemerken und seine arme Seele direkt in den Styx zu all dem anderen Unrat werfen. "Jedem das Seine", hieß es zumindest schon einmal in der deutschen Geschichte.


Nein Spaß, wenn es dir als Leser nicht aufgefallen ist, dass es sich hierbei mal wieder nur um ein krankhaftes und äußerst satirisch überzogenes Fantasieszenario und keineswegs unsere Vorstellung von Randgruppen in unserer oder derer sozialen Gesellschaft handelt, dann solltest du dich ernsthaft fragen, warum du Idiot diesen Blog überhaupt soweit gelesen hast und dich nun immer noch wunderst, mit solchen Inhalten konfrontiert zu werden.
Tatsache ist: der Mann schlief! Ihm wurde weder Leid noch Schmerz zugefügt, der wehrte Herr hat von dem Foto nichts mitgekriegt. Natürlich bedauern wir das Leid der Obdachlosen dort und wünschen uns (nicht nur) für Amerika in naher Zukunft ein besseres Sozialsystem :)

Peace, we're out.

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